Bürgermeister Toni Dutz erläuterte den Antrag der Betreiber der Spielhalle an der Tonwerkstraße. Zudem informierte er, dass im derzeit vorhandenen Freizeitangebot der privaten Anbieterfirma ein paar Quadratmeter auch als Bistro dienen. Die bewirtschaftete Fläche soll künftig anderweitig genutzt werden, sagte Toni Dutz zum vorliegenden Antrag auf Nutzungsänderung: Nach den Plänen der Ulmer „Fair-Play-Betriebs GmbH“ beziehungsweise des von ihr beauftragten Architekturbüros sollen im bisherigen Bistro weitere Spielautomaten Einzug halten. Dutz fasste zusammen: „Das Anwesen liegt in einem Mischgebiet.“ Das beantragte Bauvorhaben sei planungsrechtlich zulässig. Weitere Entscheidungen müsse man der Bauaufsichtsbehörde überlassen, merkte der Bürgermeister an. „Zweifellos wird man auch den Lärmschutzempfehlungen, die von den Anliegern eingebracht wurden, Gehör schenken. Weitere Einwände wurden nicht vorgetragen“, so der Rathauschef. Ohne Gegenstimme wurde dem Bauantrag zur Nutzungsänderung schließlich das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Einstimmig befürwortet wurde zudem ein Bauantrag zur Nutzungsänderung und energetischen Sanierung eines Anwesens in König-Otto-Bad. Das bestehende Dachgeschoss des Hauses soll für Wohnzwecke genutzt werden. Verändert werden auch einige Fensterformen. Auch die Raumaufteilung soll neu gestaltet werden.
Der Rechnungsprüfungsausschuss hat die Jahresrechnung für 2017 unter die Lupe genommen und für in Ordnung befunden. „Dies wurde auch im Protokoll vom 22. November festgehalten“, erläuterte Bürgermeister Toni Dutz das vorgelegte Zahlenwerk, dass mit Soll-Einnahmen (im Gesamthaushalt) in Höhe von 11.056.448 Euro und bereinigten Soll-Ausgaben in Höhe von 11.985.016 Euro schließt. Den Markträten wurden die errechneten Summen auch vorgelegt, um darüber zu beraten. Die Genehmigung und Entlastung erfolgten einstimmig, wenngleich sich SPD-Marktrat Georg Wurzer eine etwas transparentere Darstellung der Zahlen gewünscht hätte, um die Positionen besser nachvollziehen zu können. Georg Wurzer hob – trotz des kurzen Einwandes – aber dennoch seine Hand zur Zustimmung.
Das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“, das noch bis zum 13. Februar läuft, gefällt auch Franz Dürrschmidt: „Ist derzeit geplant, auf den öffentlichen Flächen der Marktgemeinde verstärkt Blumen anzupflanzen?“, wollte der FW-Marktrat nun in der Sitzung des Gemeinderates wissen. Mit dieser Anfrage rannte er bei Toni Dutz offene Türen ein, der wiederum das Wort Bauhofleiter und CSU-Gemeinderat Michael Klarner erteilte. Rasch rechnete dieser vor: „Wir haben in den zurückliegenden Monaten bereits für gut 3000 Euro Blumensamen eingekauft. Beispielgebend für die Bauhof-Aktion war die im vorigen Jahr üppig blühende Wiese am Berufsschulgelände." An der werde man sich orientieren, fügte Klarner hinzu und versprach: „Wir werden 2019 weitaus mehr ansäen und pflanzen, als bereits geschehen.“
Den Ankauf einer Drohne (wie zuletzt in Immenreuth ins Auge gefasst wurde), die den Zweck hat, die Feuerwehr zu unterstützen, würde er auch für örtliche Wehren befürworten, beantwortete Bürgermeister Toni Dutz eine weitere Anfrage Dürrschmidts. „Das scheitert halt leider am Preis“, bedauerte der Bürgermeister, der zudem vorrechnete, dass das Fluggerät (mit Zubehör) rund 40.000 Euro kosten würde. Dutz erinnerte dabei auch an den modernen Multicopter, der die Arbeit des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis unterstützt. Eine Förderung seitens des Freistaates jedoch schloss Dutz aus. Das Gemeindeoberhaupt zeigte sich gesprächsbereit: „Wenn es substanziell etwas zu verbessern gibt und man damit auch noch Leben retten kann, bin ich der Letzte, der nein sagen würde.“ Er sei keineswegs ein Feind dieser modernen Einsatzmittel, machte er deutlich. „Vielleicht findet sich ja eine Lösung.“ Gegebenenfalls müsse man sich mit den umliegenden Wehren abstimmen, damit die Sache auch bezahlbar werde, schloss der Bürgermeister.
„Die Heizung im Mehrzweckhaus ist veraltet“, erinnerte Marktrat Helmut Oppl an weitere Sanierungsmaßnahmen im Gebäude in Schönhaid, die es rasch zu erledigen gelte. „Dringend müssen auch die Straßen im Eingangsbereich von Leugas und im Außenbereich, nahe der Kornthaner Mühle, einer Sanierung unterzogen werden“, mahnte der CSU-Marktrat in einer anderen Sache.













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