"Der Beschluss sollte zur Sicherstellung des Ablaufs der Kommunalwahl 2020 bereits jetzt gefasst werden", empfahl Bürgermeister Toni Dutz in der Marktratssitzung. Zu wählen waren die Wahlleiter. Bürgermeister Dutz: "Die Kandidaten stehen bereits fest." Vorgeschlagen und einstimmig bestimmt wurden aus dem Rathaus Geschäftsführer Thomas Weiß als Wahlleiter, als Stellvertreterin Carolin Holub.
Einstimmig auf den Weg gebracht wurde auch die Verordnung über die Öffnung von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen. Anlass für den Beschluss - so Bürgermeister Dutz - sei der Michaeli-Markt am 6. Oktober. An diesem Tag dürfen die Geschäfte von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet sein. Die Markträte hoben dafür geschlossen die Hand.
"Wir wollen dem Bauherrn entgegenkommen", kommentierte der Bürgermeister einen vorgelegten Bauantrag zur Errichtung einer Doppelgarage mit Lagerraum und Carport. Geplant sei das Vorhaben im Baugebiet "Egerstraße", wo aufgrund von Verkäufen aus einem nun zwei Grundstücke geworden seien. Bereits in einer der vorangegangenen Sitzungen war vereinbart worden, den bestehenden Bebauungsplan und die Bebauungsgrenzen entsprechend zu ändern. "Sie sollten so verlaufen, dass bis zu drei Meter an die Grundstücksgrenze gebaut werden kann", erinnerte Bürgermeister Toni Dutz und fügte hinzu, dass die Erschließung gesichert sei.
Keine Chemie
Das wuchernde Unkraut am Friedhof beschäftigte CSU-Markträtin Michaela Thoma. Das Problem sei bekannt, klinkte sich ihr Parteikollege und Bauhofleiter Michael Klarner ein. Keine Option sei die Verwendung von Chemie, warnte der Marktrat und versprach als Alternative eine Bekämpfung durch "Eiswasser", mit dem man den ungeliebten Pflanzen zu Leibe rücken möchte.
Der Breitbandausbau ist in den umliegenden Orten abgeschlossen. Innerorts hat ein sogenannter eigenwirtschaftlicher Ausbau der Deutschen Telekom stattgefunden. Ziel der Maßnahme war es, eine Verbindung von 30 Mbit/s zu erreichen. "Ob dies in der Realität auch umgesetzt werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab", heißt es in einer Aktennotiz, die in der Marktratssitzung den Gemeinderäten ausgehändigt wurde. "Aktuell läuft eine Bitratenanalyse. Sie soll aufzeigen, wo im Gemeindegebiet noch ,weiße Flecken' sind" beziehungsweise diese mit Fördermaßnahmen behoben werden können", kommentierten Bürgermeister Toni Dutz und Daniel Völkl von der Gemeindeverwaltung die vorgelegten Informationen.
Anbieter kontaktieren
"Ich möchte aber klarstellen, dass bei Fragen nach den Verbindungsraten nicht die Verwaltung, sondern der Anbieter kontaktiert werden muss", machte Bürgermeister Dutz deutlich. Immer wieder würden sich Bürger an die Gemeindeverwaltung wenden. "Wir sind aber der falsche Ansprechpartner."
Beschlüsse nun öffentlich
"Die Geheimhaltungsgründe sind weggefallen", erklärte Bürgermeister Toni Dutz und gab einige Beschlüsse bekannt, die in zurückliegenden, nichtöffentlichen Sitzungen ergingen. Davon betroffen war auch der Bauhof im Hinblick auf eine 19.900 Euro teure Photovoltaikanlage auf dem Dach des Carportes.
Verlängert wurde der Rahmenvertrag mit einem Wiesauer Tiefbauunternehmen. Für weitere fünf Jahre wurde die Vereinbarung getroffen, dass sich die Firma auch künftig den Rohrgräben für Hauptwasserleitungen, Wasserleitungsanschlüsse und der Herstellung von Kanalanschlussleitungen annimmt.
Den Zuschlag für die Eigenüberwachung der Wiesauer Abwasseranlage bekam das Nürnberger Ingenieurbüro Miller. Die Kosten dafür bezifferte Bürgermeister Dutz auf 37.480 Euro.
Ins Blickfeld rückte Bürgermeister Dutz auch die Vergabe mehrerer Beratungs- und Handwerkerleistungen für verschiedene Objekte. Verstärkt beraten wird der Markt weiterhin vom Weidener Büro SHL Architekten. Für das laufende ISEK-Verfahren berechneten die Weidener Architekten (vertreten durch Dr. Emil Lehner) rund 64.800 Euro.
Rund 121.000 Euro kostet die Kamerabefahrung im Rahmen der Eigenüberwachung der Abwasseranlage, die einer Weidener Fachfirma übertragen wurde. Deutlich weniger - nämlich nur 6800 Euro - habe man für die Verputz- und Dachdeckerarbeiten am Schönhaider Mehrzweckhaus ausgegeben. Damit wurden zwei Friedenfelser Fachunternehmen beauftragt, ließ Dutz wissen. (wro)



















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