Der Verein zog bei der turnusgemäßen Zusammenkunft Jahresbilanz und zeichnete erfolgreiche Mitglieder aus. Das Führungsteam wurde neu gewählt und um einen zweiten Kassier sowie einen Beisitzer erweitert. Vorsitzender Hubert Greil lobte bei dem Treffen im Schützenheim Schönhaid seine Mitglieder, die fast alle erschienen waren. "Derzeit haben wir 19 Imker mit 114 Bienenvölkern, 5 Imker ohne Bienen und 4 Ehrenmitglieder", informierte der Vorsitzende. "In unserem Förderverein sind 72 Mitglieder registriert."
Seinen Dank an die aktiven Mitglieder sagte Greil aber auch wegen der breiten Unterstützung bei gesellschaftlichen Ereignissen. So habe man beim Nordgautag in Wiesau tatkräftig im Ausschank gearbeitet. Der Besuch der Frühjahres- und Herbstversammlung der Imker gehörte zum Pflichtprogramm. "Eindrucksvoll brachten wir vielen Interessierten unsere Arbeit mit den Bienen bei der Haltung, Vermehrung und Züchtung sowie mit der Produktion von Honig beim ,Tag des offenen Bienenhauses' näher", blickte Greil zurück. Er lobte besonders zweiten Vorsitzenden Florian Beer, in dessen Garten die gut besuchte Veranstaltung durchgeführt wurde.
Besondere Freude bereitete dem Vorsitzendem der Bericht von der Honig-Prämierung des Verbandes Bayerischer Imker. "In Veitshöchheim im unterfränkischen Landkreis Würzburg waren elf Oberpfälzer am Start. Der Imkerverein Wiesau-Schönhaid stellte davon alleine sechs Teilnehmer und unser Ergebnis war Spitze", meinte der Vorsitzende triumphierend. Zweimal die Bestnote "Gold 1a", einmal "Gold" und zweimal "Silber" war die Ausbeute. Stolz zeigten der Vorsitzende und die weiteren Prämierten ihre Urkunden.
Dass es im Verein "rund läuft", spürten die Besucher auch bei der Rückschau des zweiten Vorsitzenden Florian Beer. Besonders die mittlerweile breite Öffentlichkeitsarbeit habe den Verein weiter vorangebracht: "Viele Besucher bei unseren Veranstaltungen, zahlreiche positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung und die Spendenfreudigkeit unserer Gäste bei unseren Zusammenkünften und Feiern haben uns finanzielle Freiräume ermöglicht", wusste der Sprecher. "So haben wir in den vergangenen beiden Jahren 13 Bienenvölker für Neuimker finanziert und auch das Vereinsinventar mittlerweile verdoppelt."
Auch Kreisvorsitzender Hans Schön freute sich über die Aktivitäten des Imkervereins Wiesau-Schönhaid. Er gab einen kurzen Abriss über das, was die Imker derzeit bewegt und stellte die Bienengesundheit in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Für die neuen Mitglieder und Imker des Vereins hatte der Kreisvorsitzende zahlreiche wertvolle Tipps parat.
Im Namen des Marktes Wiesau dankte Bürgermeister Toni Dutz für die Arbeit des Vereins. Er lobte besonders die Qualität des heimischen Honigs: "Eure Auszeichnungen sind dafür der beste Beweis." Die Lacher auf seiner Seite hatte Dutz, als er bekannte: "Honig ist nicht wie ein Streichwurstbrot, doch zum Frühstück kommt immer ein Löffel Honig in meinen Tee. Eben alles zu seiner Zeit." Der Bürgermeister übergab eine Spende an den Verein.
Gut vorbereitet waren die Wahlen. Hubert Greil informierte vorab über die geplante Ausweitung des Vorstandsteams und freute sich über die Zustimmung. Das Ergebnis: Vorsitzender Hubert Greil, Stellvertreter Florian Beer, Kassier Kurt Kaßeckert, Stellvertreter Torsten Vater, Schriftführer Günther Leimgruber, Beisitzer Michael Bauernfeind sen., Kassenprüfer Fabian Puß.
Großer Einsatz der Imker im abgelaufenen Jahr galt der Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut, informierte Vorsitzender Hubert Greil. „Durch das Veterinäramt wurden zwei Beobachtungskreise eingerichtet. In einem zwei Kilometer großen Radius wurden dabei alle Imker mit Bienen auf Sporen überprüft.“ Abgeschlossen worden seien die Maßnahmen gegen die Faulbrut erst Anfang November, der Sperrbezirk konnte deshalb aufgelöst werden. Im Raum Wiesau bleibt laut Veterinäramt noch ein Beobachtungsbereich, wusste Greil. „Zwei unserer Imker, die Honig verkaufen, wurden zur Honigmarktkontrolle beim Deutschen Imkerbund aufgefordert. Das Ergebnis: Die Honiggläser waren einwandfrei. Bei der Rückstandsuntersuchung waren keine Pflanzenschutzmittel oder andere Rückstände nachweisbar.“










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