Wiesau
02.09.2018 - 10:59 Uhr

Durch die Teichpfanne zum Heiligen Franziskus

Je weiter die Radtour geht, umso anstrengender, aber auch eindrucksvoller ist sie. Mit diesem Gedanken machte sich eine rund 20-köpfige Radlergesellschaft aus den Reihen der Tirschenreuther Männergymnastikgruppe auf den Weg.

In Mühlhof war Zwischenstation. Die Delegation aus der Kreisstadt wurde von einigen Wiesauern und zweitem Bürgermeister Fritz Holm (Achter von rechts) an der Franziskuskapelle empfangen. Bild: wro
In Mühlhof war Zwischenstation. Die Delegation aus der Kreisstadt wurde von einigen Wiesauern und zweitem Bürgermeister Fritz Holm (Achter von rechts) an der Franziskuskapelle empfangen.

Angeführt wurde sie von Gerd Richter, der den strampelnden Männern, zu denen sich auch ein Handvoll Frauen hinzugesellt hatten, eine Brotzeitpause versprochen hatte. „Die Wirtin weiß Bescheid“, kommentierte er das Ziel am Waldbadeweiher. Zuvor war eine Zwischenstation bei Wiesau eingeplant.

Vor fast genau fünf Jahren wurde in Mühlhof die Franziskuskapelle eingeweiht. Vor wenigen Monaten kamen ein nagelneuer Turm und eine große Glocke hinzu. Erbauerin und Besitzerin Gabi Eichenseher stellte das Ensemble beim Eintreffen der Kreisstädter vor. „Wenn man hinter einer Idee steht, dann gelingt sie auch“, kommentierte die Bäuerin ihren damals gefassten Entschluss, am Dorfrand einen Ort der Ruhe zu schaffen. Der Segen von oben komme dann hinzu. Der Gastgeberin war es gelungen, ihr Ziel – wenn auch in zwei Schritten – in die Tat umzusetzen. Beeindruckt davon stimmten die Fahrradfahrer ein Marienlied an. „Oh Stern im Meere“ war im ganzen Dorf zu hören.

Nach einer kleinen Andacht und der Besichtigung der Kapelle bestieg die Gruppe, gemeinsam mit einer Delegation aus Wiesau, erneut die Räder, um nach Fuchsmühl zu fahren und nach einer Stärkung wieder nach Hause zu radeln.

Im Mittelpunkt der kleinen Besinnungsandacht stand ein Marienlied. Die Texte hatte man bereits zuvor in den Satteltaschen verstaut. Bild: wro
Im Mittelpunkt der kleinen Besinnungsandacht stand ein Marienlied. Die Texte hatte man bereits zuvor in den Satteltaschen verstaut.
 
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