24.01.2019 - 11:56 Uhr
WiesauOberpfalz

Auch Thüringer am Start

Die vierte Auflage der ADAC-Stiftland-Orientierungsfahrt ist ein voller Erfolg. 25 Teams haben mitgemacht.

Die Besten der vierten Stiftland-Orientierunsfahrt des MSC Wiesau erhielten Pokale.
von Konrad RosnerProfil

Trocken und kalt war es bei der vierten "ADAC-Stiftland-Ori". Das Stiftland zeigte sich von seiner besten, aber auch rauen Winterseite: schön aber kalt. Dieser Lauf zählte wieder zum Regionalpokal Oberfranken, NOO-Pokal und zum Bayerischen-Ori-Cup.

Fahrtleiter Manfred Keller und sein Organisationsteam hatten wieder eine etwa 120 Kilometer lange Fahrt durch das Stiftland ausgearbeitet - nach dem Motto "Hart aber fair". Sie war gespickt mit Feinheiten, die es im Orientierungssport gibt. Die Fahrtroute war vorgegeben durch Pfeilskizzen. Zahlreiche stumme Kontrollen in Form von Schildern und von mit Personen besetzten Kontrollen am Straßenrand mussten von den Teilnehmern passiert werden. Bei dieser Fahrt ging es nicht um Geschwindigkeit, sondern darum, den richtigen Weg zu finden, der im Fahrtauftrag vorgegeben war. Die Fahrzeit betrug für die Teilnehmer vier Stunden, so dass genügend Zeit blieb, alle Kontrollen anzufahren und sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten.

Fahrtleiter Keller hatte die Strecke gut gewählt, so dass aufgrund der guten Straßenverhältnisse auch keine Schäden entstanden. Insgesamt waren zu dieser Fahrt 25 Teams aus Bayern und Thüringen angetreten. Pünktlich um 15.01 Uhr schickte Mane Keller die Teams in Minutenabständen vom Parkplatz der Gaststätte "Finkenstich" in Themenreuth auf die Reise. Schon gleich beim Start gab es die erste Aufgabe. Michael Sollfrank hatte wieder eine Lichtschranke aufgebaut. Sie war wichtig bei Punktgleichheit. Die Strecke führte diesmal wieder durch den östlichen Landkreis Tirschenreuth. Nachdem sich alle Teams wieder in Themenreuth eingefunden hatten, wurden die Ergebnisse ausgewertet. Dank der schnellen Arbeit durch Michael Sollfrank konnte die Siegerehrung frühzeitig durchgeführt werden. Eingeteilt in zwei Gruppen wurden die Sieger und Platzierten durch MSC-Vorsitzenden Franz Höcht und Hansi Walter geehrt. Es gab wieder Pokale in Form von Kolben mit Pleuel, die Manfred Keller selbst angefertigt hatte.

Bei den Profis (Gruppe A) hatten 13 Teams gemeldet. Die beste Punktzahl hatte das Team Claudia Sallfrank/Gerhard Schlegel vom AMC Naila (Gewinner 2016 und 2018). Auf Platz zwei kamen Georg und Jochen Riedel vom MSC Helmbrechts, die sich im Stechen gegen Steffen Nestor und Frank Morgenstern durchsetzten.

Bei den 12 Teams der Neueinsteiger (Gruppe B) hatten sich auch wieder einige aus dem Stiftland angemeldet. Der Klassensieg ging an ein Team vom MSC Tirschenreuth: Josef Wolfrum und Beifahrer Gerald Bancyk gewannen vor ihren Teamkollegen Peter Ernstberger/Alois Höfer, die sich ebenfalls im Stechen gegen das Team Manfred Bayer/Paul Kisswetter vom AC Waldershof durchsetzten. Das beste Wiesauer Team Manfred Czurda/Walter Prechtl belegte Platz sechs. Gesamtsieger der vierten ADAC-Orientierungsfahrt des MSC Wiesau wurde das Team Claudia Sallfrank/Gerhard Schlegel vom AMC Naila. Als beste Dame der Gruppe A wurde Claudia Sallfrank vom AMC Naila ausgezeichnet. Die Damenwertung der Gruppe B gewann Neueinsteigerin Lena Bock vom MSC Wiesau, die mit Johannes Wänke ihre erste Orientierungsfahrt fuhr. Ein besonderer Dank ging an die Behörden und die Mitglieder des MSC Wiesau, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen.

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