24.02.2020 - 14:32 Uhr
WiesauOberpfalz

Toni Dutz: „Forderungen nie an mich herangetragen"

Die Forderung der Freien Wähler nach einem Tempolimit beim Kinderhaus St. Elisabeth stößt auf Widerspruch.

Bürgermeister Toni Dutz (rechts) will die Aussagen der Freien Wähler nicht unkommentiert im Raum stehen lassen. Gemeinsam mit Michael Dutz und Nik Landstorfer (von links) äusserte er sich am Kindergarten Sankt Elisabeth dazu ausführlich.
von Werner RoblProfil

Bürgermeister Toni Dutz verwies darauf, dass bei der Sanierung der Hauptstraße immer auch Ziel gewesen sei, die Verkehrssituation beim Kindergarten zu verbessern. Er erinnerte an die Verengung der Straße, die Pflanzung von Bäumen und den Bau eines großen Geländers. "Wir waren uns einig, nach der Fertigstellung abzuwarten, ob erhöhte Geschwindigkeiten zu verzeichnen sind. Dieser Fall ist bis heute nicht eingetreten. Mir sind keine Beschwerden bekannt."

Auch von der Kindergartenleitung sei die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbeschränkung "nie an mich herangetragen" worden. Dutz verwies auf Gespräche mit der Polizei und dem Schulwegbeauftragten des Landratsamtes. Aus einer Aktennotiz vom Oktober 2017 gehe die übereinstimmende Feststellung hervor, die Situation zu kontrollieren und abzuwarten.

Seit dem Straßenumbau seien keinerlei gefährliche Situationen oder Beinah-Unfälle bekannt geworden, sagte der Elternbeiratsvorsitzende von St. Elisabeth, Nik Landstorfer. Die Aussage des FW-Bürgermeisterkandidaten Markus Schäffler ("Muss erst etwas Schlimmes passieren, dass wir hier reagieren?") werfe dem Elternbeirat und der Kindergartenleitung indirekt Versäumnisse vor. Landstorfer, der auch CSU-Kandidat für den Marktrat ist, hielt es grundsätzlich für anerkennenswert, für die Sicherheit von Kindern einzustehen. "Ich bitte aber, bei den Tatsachen zu bleiben und mit den richtigen Ansprechpartnern zu diskutieren." Für an den Haaren herbeigezogen hält auch CSU-Marktrat Michael Dutz das Thema. "Weder bei der Kindergartenleitung, den Eltern oder gar im Marktrat ist in der Sache etwas ,aufgebrandet', von wütenden Protesten ganz zu schweigen."

Bericht über die Forderung der Freien Wähler:

Wiesau

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