Nach Angaben des Landratsamtes Tirschenreuth war Karl Ernstberger der zweitälteste Bürger des Landkreises und der älteste Bürger in der Marktgemeinde Wiesau. Am Ostermontag starb er im Alter von 104 Jahren. Zusammen mit seinem Sohn Theo und Schwiegertochter Anita lebte der gelernte Schreiner in Wiesau. Ernstberger und sein bereits verstorbener Zwillingsbruder Anton stammten aus Helmbrechts (Stadt Waldershof). Dort wuchs das Zwillingspaar Karl und Anton mit weiteren zwölf Geschwistern auch auf.
Bis zuletzt war Karl Ernstberger ein treuer Kirchgänger. Seine täglichen Spaziergänge führten den rüstigen Wiesauer nicht selten auch auf den Marktplatz. Ernstbergers Leidenschaft war das Schafkopfen in gemütlicher Runde. Darauf musste er zuletzt aber verzichten. „Aber nur, weil ich nicht mehr gut sehe“, bedauerte Ernstberger einmal im Beisein von Freunden.
An seinem 100. Geburtstag, am 8. November 2017, verriet er das "Erfolgsrezept", wie man 100 Jahre alt wird und gesund bleibt: „Weder rauchen, noch trinken“, mahnte er, es ihm gleich zu tun. Dem Grundsatz blieb er bis zuletzt treu.
Der Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung findet am Freitag, 22. April, um 14.30 Uhr, in der Pfarrkirche Sankt Michael in Wiesau statt. Zuvor – um 14 Uhr – wird in der Kirche der Sterberosenkranz gebetet.













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