23.12.2019 - 12:04 Uhr
WiesauOberpfalz

VdK hilft und unterstützt

Regelmäßig zur Vorweihnachtszeit unterstützt der VdK gemeinnützige Einrichtungen. Im Blickfeld hat der Verband diesmal die Kinder sowie je eine Selbsthilfe- und Kontaktgruppe, um sie mit insgesamt 900 Euro zu beschenken.

Der VdK spendete 900 Euro an gemeinnützige Einrichtungen. Die Übergabe erfolgte in der Geschäftsstelle am Wiesauer Marktplatz. Im Bild (von links) Kreisvorsitzender Georg Brand, Sandra Köstler, Martina Sötje, Alexandra Kellner, Kreisgeschäftsstellenleiter Harald Gresik und Martina Schenkl.
von Werner RoblProfil

VdK-Kreisgeschäftsstellenleiter Harald Gresik hatte zusammen mit VdK-Kreisvorsitzendem Georg Brand die Vertreter der Spendenempfänger in die Geschäftsstelle eingeladen. In diesem Jahr hatte der Kreisausschuss nach Auskunft von Harald Gresik die Selbsthilfegruppe Behinderte und Nichtbehinderte, zudem die MS-Kontaktgruppe und die Petö-Tagesstätte in Mitterteich/Erbendorf mit je 300 Euro bedacht.

Vertreten wurde die Selbsthilfegruppe Behinderte-Nichtbehinderte mit Martina Sötje und Alexandra Kellner, die die Gelegenheit nutzten, die gemeinsame Arbeit vorzustellen. „Wir möchten Vorurteile abbauen und die Herzen öffnen“, betonte Vorsitzende Sötje. „Dazu tragen auch unsere Veranstaltungen bei.“ Sötje erinnerte zum Beispiel an die bunten Faschingsveranstaltungen im Wiesauer Pfarrzentrum.

Ansprechpartnerin für die Petö-Tagesstätte ist Sandra Köstler. „Man findet uns jetzt auch in der Mitterteicher Lebenshilfe“, informierte Köstler über eine Neuerung. Grund dafür war die Verkürzung der Wege für die Betroffenen, die die Einrichtung nutzen. Das Präventionsangebot, das von den Krankenkassen aber nicht unterstützt werde, sei eine Mischung verschiedener Therapieformen. Wesentliche Ziele des von Professor András Petö entwickelten Konzepts seien unter anderem die Förderung der Grob- und Feinmotorik, damit die Kinder und Jugendlichen von Hilfsmitteln unabhängig werden.

Über 300 Euro freute sich auch Martina Schenkl von der MS-Kontaktgruppe, die 2001 in Wiesau ins Leben gerufen wurde und seit sieben Jahren von ihr betreut wird. „Im Sportzentrum trifft sich der harte Kern“, berichtete sie. „Jeder, der von der Krankheit betroffen ist, darf sich dem Kreis anschließen.“ Die Kontaktgruppe wurde erstmals mit der VdK-Zuwendung bedacht.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.