Wiesau
20.02.2019 - 13:47 Uhr

Wiesau wird bunter

Momentan fällt die Vorstellung einer bunten Blumenwiese noch schwer. In Wiesau soll sich jedoch bald mehr in dieser Richtung tun. Für die abgeholzten Bäume an den Waldseen ist Ersatz geplant.

Die Rodungsarbeiten an den Waldseen sorgten bei einigen Spaziergängern bereits für Unmut. Es werden dafür aber neue Bäume gepflanzt, versprach der Bauhof. Bild: wro
Die Rodungsarbeiten an den Waldseen sorgten bei einigen Spaziergängern bereits für Unmut. Es werden dafür aber neue Bäume gepflanzt, versprach der Bauhof.
Derzeit entsteht in den Köpfen der Bauhofleute und des Revierförsters eine mit frischen Bäumen bepflanzte „Kipp-Anlage“. „Wir bitten um Geduld“, warb Marktrat und Bauhofleiter Michael Klarner um Verständnis für die inzwischen abgeschlossenen Rodungsarbeiten. Bild: wro
Derzeit entsteht in den Köpfen der Bauhofleute und des Revierförsters eine mit frischen Bäumen bepflanzte „Kipp-Anlage“. „Wir bitten um Geduld“, warb Marktrat und Bauhofleiter Michael Klarner um Verständnis für die inzwischen abgeschlossenen Rodungsarbeiten.
Aus der grünen Insel entlang der Martin-Luther-Straße soll eine bunte Blumenwiese werden. Angebote für Blumensamen liegen bereits im Bauhof. Bild: wro
Aus der grünen Insel entlang der Martin-Luther-Straße soll eine bunte Blumenwiese werden. Angebote für Blumensamen liegen bereits im Bauhof.

Die Punkte, mit der sich die Gemeinderäte am Montag zu befassen hatten, waren rasch abgearbeitet. Die Beschlüsse ergingen einstimmig. Für etwas Farbe sorgte Marktrat und Bauhofleiter Michael Klarner, der mit naturnahen Informationen zum Stichwort „Buntes Wiesau“ aufwartete: Bereits seit langem bekräftigt Bürgermeister Toni Dutz den Wunsch nach mehr Farbe in seinem Heimatort. Zudem möchte er, dass noch mehr Bäume den Ort schmücken. Unterstützt wird das Ansinnen vom Bauhof, der bald auch eine bunte Blumenwiese an der Freifläche entlang der Martin-Luther-Straße entstehen lassen möchte. Einige der dort vorhandenen Bäume mussten dringend entfernt werden, informierte Bauhofleiter Michael Klarner. Er ließ aber anklingen, dass man für eine Neubepflanzung – wieder mit Bäumen – bereits entsprechende Ersatzmaßnahmen ins Auge gefasst habe. „Momentan schaut es an der ,grünen Insel‘ im Wohngebiet Martin-Luther-Straße freilich noch wild aus“, bedauerte Klarner. Er versprach jedoch, zeitnah für Ordnung und ein schöneres Bild zu sorgen. Inzwischen liege ein Angebot für Blumensamen vor. „Wir müssen pro Hektar Anbaufläche rund 3000 Euro in die Hand nehmen“, rechnete der CSU-Vertreter die voraussichtlichen Kosten für die geplante Wiese vor.

An anderer Stelle brachte Klarner die inzwischen abgeschlossenen Rodungsarbeiten zur Sprache, die gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten und Revierförster Matthias Gibhardt aus Falkenberg an den Waldseen beziehungsweise am Ufer der „Kipp“ durchgeführt wurden. „Hier haben wir momentan die gleiche, ebenso unschöne Situation“, wusste Klarner mit Blick auf die Baumstümpfe und Holzhaufen, die bei manchen Wiesauern bereits für Unmut gesorgt haben. Man habe auch Totholz entfernen müssen, informierte der Bauhofleiter. „Nach und nach wird alles aufgeräumt und sauber gemacht.“ An eine Neuanpflanzung sei schon gedacht, verwies Klarner auf eine Besprechung mit dem Revierförster. „Ich bitte die Bevölkerung einfach um Geduld, das bleibt nicht so“, beruhigte er die Gemüter der Spaziergänger.

Straße in Planung

In Planung ist aktuell die Verlängerung der Straße, die künftig von der Tonwerkstraße zur Industriestraße – beim ehemaligen Kärnergelände – führen soll. Derzeit endet die Sackstraße wenige Meter hinter der Firma Wiesauplast. Rathaus-Geschäftsführer Thomas Weiß beantwortete damit eine entsprechende Anfrage der Freien Wähler. Marktrat Harald Gleißner hakte aber noch einmal nach und wollte wissen, ob man auch an einen Amphibientunnel gedacht habe. Weiß erwiderte: „Der ist in der Planung verankert.“

Gaststätte wird umgebaut

In der Gaststätte "Alte Bahnmeisterei" entstehen Appartements. Dem Änderungsantrag des Eigentümers, einem Wiesauer Ehepaar, erteilte das Gremium einvernehmlich die Zustimmung. "Es gibt keine Anhaltspunkte, die gegen das Bauvorhaben sprechen", kommentierte Bürgermeister Toni Dutz den Plan, die ehemalige Gaststätte umzubauen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.