29.09.2021 - 11:39 Uhr
WiesauOberpfalz

Wilfried Arnold feiert in Wiesau seinen 70. Geburtstag

Dem 70-jährigen Wilfried Arnold (Dritter von links) gratulierten Sohn Ralf und Ehefrau Christine (von links). Die Glückwünsche der BRK-Bereitschaft Wiesau und des BRK-Kreisverbandes überbrachten Conny Klarner, Robert Wolfrum und Richard Wagner (von rechts).
von Werner RoblProfil

Wilfried Arnold ist in Wiesau beileibe kein Unbekannter. Seit Jahrzehnten engagiert er sich ehrenamtlich. Nun feierte er seinen 70. Geburtstag. Wilfried Arnold wohnt im Gebäude des Stiftländer Heimatvereins. Zu seinen besonderen Leidenschaften gehört auch das Wirken dort. Zeugnis davon ist ein kleines Archiv im Obergeschoss der Wohnung, wo der 70-Jährige regelmäßig arbeitet. Der Ort ist zugleich Werkstatt und Verwahrort für alte Instrumente, Trachten und andere schöne Dinge. „Derzeit arbeite ich an den bunten Zunftzeichen für unseren Maibaum, den wir hoffentlich im kommenden Jahr nach der langen Corona-Pause wieder aufstellen können.“

Arnolds weitere Leidenschaft gilt dem Krippenbau. Vor allen Dingen aber einer sozialen Aufgabe, wo er schon vielen Menschen helfen konnte. Wilfried Arnold ist in seinem Heimatort als Helfer bekannt. Bereits vor über 50 Jahren trat er dem Jugendrotkreuz und dem BRK bei. Arnold war noch nicht lange Mitglied, als man ihn ins kalte Wasser warf. Zu seinen ersten Einsatzaufgaben gehörte die Mit-Betreuung der Olympischen Spiele 1972 in München. Wie Arnold gegenüber Oberpfalz-Medien berichtete, war er auch fast hautnah dabei, als dort eine Terrorgruppe zuschlug. „In Fürstenfeldbruck musste ich während meines BRK-Dienstes leider auch miterleben, wie der Hubschrauber samt Insassen von einer Handgranate in die Luft gesprengt wurde.“ Auch nach fast 50 Jahren habe er die Bilder und die Polizeiaktion klar vor Augen, sagt Arnold.

Drei Jahre nach dem Einsatz in München beziehungsweise Fürstenfeldbruck übernahm Arnold die Aufgaben des Ausbilders beim BRK-Kreisverband. Wilfried Arnold scheut sich nicht, auch schwierigste Aufgaben zu übernehmen. Dazu gehören laut seiner Aussage die verschiedensten Katastrophen-Einsätze.

„Das BRK ist eine Familienaufgabe. Wir alle sind beim Roten Kreuz“, erklärt Wilfried Arnold an seinem 70. Geburtstag, den er zu Hause feiert. Mit Blick auf seine Rotkreuz-Arbeit sagt der Jubilar: „Man kann viel Freude haben. Man sieht aber auch viel Elend. Ich bin beim BRK, weil man genau diesen Leuten, die oft auch viel Leid ertragen müssen, in ihrer Not helfen kann.“ Arnold fügt hinzu: „Oft kann man auch Leben retten.“

Der gebürtige Wiesauer arbeitete 50 Jahre lang bei Scherdel Leutendorf. Dort war er Ausbilder und – wie er betont – „Ansprechpartner für Jung und Alt“. Seit fünf Jahren genießt er seinen Ruhestand. Dem 70-Jährigen gratulierte als Erste seine Ehefrau Christine. Glückwünsche folgten danach von Sohn Ralf, Tochter Stefanie Bäuml, ihrem René und den Enkeln. Im Namen des BRK-Kreisverbandes gratulierte Ausbildungsleiter Richard Wagner aus Bärnau. Die Glückwünsche der BRK-Bereitschaft im Ort überbrachten deren Leiter Robert Wolfrum und Conny Klarner. Ihrem Mitglied gratulierten auch der Stiftländer Heimatverein und die Siedlergemeinschaft Wiesau.

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