12.03.2020 - 10:39 Uhr
Wilchenreuth bei TheisseilOberpfalz

Baumfällung: Sicherheit geht vor

Lukas Rupprecht, Forstoberinspektor in Diensten des Landwirtschaftsamtes Weiden, hat sich bei Bürgermeisterin Marianne Rauh als neuer Revierleiter des Theisseiler Gemeindewaldes vorgestellt. Es geht um gerade einmal fünf Hektar Wald.

Lukas Rupprecht (Zweiter von rechts) diskutiert mit Bürgermeisterin Marianne Rauh und den Bauhof-Mitarbeitern Christian Schwägerl und Manuel Hausner (von links) den Zustand des Gemeindewaldes.
von Gabi EichlProfil

Rauh und die Bauhof-Mitarbeiter Christian Schwägerl und Manuel Hausner treffen Rupprecht in Wilchenreuth, wo es zuletzt Diskussionen im Gemeinderat gab über das Fällen von Bäumen an der Ortseinfahrt. Von einem „Kahlschlag“ war die Rede. Rauh verteidigt die Aktion mit Verweis auf Sicherheitsaspekte. „Wir schauen schon sehr genau hin, aber Sicherheit geht vor“, sagt sie.

Natürlich sei verständlich, dass die Dorfbewohner sensibel reagierten, wenn Bäume gefällt würden. Gleichzeitig kämen nicht selten Anwohner von sich aus auf die Gemeinde zu, weil sie in Sorge seien wegen der Standsicherheit eines Baumes. Manchmal sei eine Fällung aus Sicherheitsgründen einfach nicht zu vermeiden, sagt Rauh.

Lukas äußert sich zu den Fällungen in Wilchenreuth zurückhaltend. Derlei sei immer eine Abwägungssache, ein „Spagat“, sagt er. Rupprechts Thema ist der aktuelle Zustand des Waldbesitzes der Gemeinde, den er derzeit mit den Bauhof-Arbeitern prüft. Waldbesitz verursache im Moment viel Arbeit und bringe kaum Geld. Der junge Forstmann ist sich daher mit der Bürgermeisterin einig, dass es kein Schaden sei, dass die Gemeinde nur über fünf Hektar Wald verfüge.

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