Wer Skilanglauf fahren möchte, hat dazu auch in Wildenreuth Gelegenheit. Der SV hatte im Januar professionell Loipen gespurt - zuletzt am vergangenen Sonntag. Um das Spuren kümmern sich die aktiven SV-Mitglieder Ottmar Kreuzer und Leonhard Knodt. Bei dem aktuellen Tauwetter ist der Schnee aber zu weich für die Langläufer. "Wir können erst neu spuren, wenn es wieder schneit", erklärt Kreuzer.
Die Skilangläufer starten beim SV-Sportheim. Es gibt zwei Loipen in Richtung Gramlhof und Neuenreuth. "Auch Skater können bei uns fahren", sagt Kreuzer. Er selbst spurt die klassischen Loipen. Dem Verein stehen für das Spuren ein Motorschlitten und ein Pistenbully zur Verfügung. "Den Pistenbully stellt uns die DJK Windischeschenbach." Zwischen Wildenreuth und Windischeschenbach gibt es einen Höhenunterschied von rund 150 Metern. "Dort ist oft nicht ausreichend Schnee." Deshalb darf der SV das Gerät nutzen.
Etwa drei Stunden dauert es, bis die Loipen - in der Regel zwischen fünf bis sieben Kilometer lang - vorbereitet sind. "Ab und zu spuren wir eine große Runde um das ganze Dorf. Die Strecke entspricht rund 20 Kilometern." Nicht-Mitglieder werden vom SV gebeten, im Briefkasten am Sportheim eine kleine Spende zu hinterlassen. Dort finden die Vereinsmitglieder immer wieder Nachrichten von Personen, die sich freuen, dass der SV gerade in der Corona-Zeit mit den Loipen für Abwechslung sorgt.
Auf der Webseite des SV werden Langläufer gebeten, sich am Parkplatz und auf der Loipe an die Corona-Abstandsregeln zu halten. "Das klappt gut. Bei uns ist die Situation überschaubar", weiß Kreuzer. "Gerade bei den Skatern gibt es etwa einen Abstand von zwei Metern."















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