17.07.2018 - 11:26 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

1000 Euro locker gemacht

Der Einsatz in Kleiderstüberl und beim Ostermarkt hat sich gelohnt. Der Windischeschenbacher Frauenbund beschenkt das AWO-Seniorenheim.

Irmgard Punzmann und Bernhard Möstl vom Heimbeirat (vorne) unterzogen die neuen Gartenmöbel gleich dem Praxis-Test. Hinten von rechts Einrichtungsleiter Ralf Selch, Sozialdienstleiterin Maria Sonnberger, Pflegedienstleiterin Angelika Nürbauer, Elfriede Fleck (Führungkreis), Frauenbund-Vorsitzende Helene Kraus, Rosi Sammet und Monika Mark (Führungskreis) und Kleiderstüberl-Leiterin Karin Heining-Weidner.
von Inge WürthProfil

(wrt) Wenn man verdientes Geld umgehend großzügig wieder ausgibt – wird das oft als negativer Charakterzug gesehen. Aber Daumen hoch, wenn das nicht dem eigenen Luxus, sondern einem sozialen Zweck dient, wie beim Windischeschenbacher Frauenbund. Die Mitglieder um Vorsitzende Helene Kraus sind immer zur Stelle, wenn es darum geht anzupacken, was auch der Vereinskasse zugute kommt. Jedoch werden die Einnahmen nicht gehortet, sondern regelmäßig gespendet.

Diesmal hatte man sich entschlossen, den Bewohnern des AWO-Seniorenheimes etwas Gutes zu tun. Kraus und Mitglieder des Führungskreises hatten sich in der Einrichtung angemeldet und wurden von Heimleiter Ralf Selch, Pflegedienstleiterin Angelika Nürbauer und Maria Sonnberger, Leiterin des Sozialdienstes, willkommen geheißen. Ein Scheck über 500 Euro wechselte die Besitzer. Es war der Erlös aus dem Frühlings- und Ostermarkt, den Rosi Sammet organisiert hatte.

Weitere 500 Euro übergab der Frauenbund aus den Einnahmen vom Kleiderstüberl. Diese Einrichtung in Pfarrheim ist ein Angebot ebenfalls unter der Regie des Frauenbundes. Jeder kann dort Secondhand-Ware kaufen. Stüberl-Chefin Karin Heining-Weidner und ihre Mitarbeiterinnen sind an regelmäßigen Verkaufs-Terminen dort aktiv. Monika Hartman aus dem Team hatte die Idee, bequeme Liegen für die Terrasse des Seniorenheims anzuschaffen.

Vor Ort waren auch Irmgard Punzmann und Bernhard Möstl, Mitglieder des Heimbeirats, die die neuen Sitzgelegenheiten gleich testeten. Selch dankte für die Zuwendung. Verschiedene Projekte und sinnvolle Anschaffungen seien oft mit dem üblichen Budget nicht zu leisten. Spenden wie die des Frauenbundes können helfen, solche Wünsche trotzdem zu erfüllen.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp