Bürgermeister Otto Fütterer und Pfarrer Josef Unsicker besiegelten den ehelichen Pakt der beiden Neuhauser, die sich von klein auf kannten - wohnten sie doch gerade mal am Marktplatz 100 Meter auseinander. Auch in die Schule, damals in der Burg Neuhaus untergebracht, sind sie gemeinsam gegangen. Nach der Heirat betrieben sie gemeinsam eine Landwirtschaft. 1984 eröffneten sie dann den „Käck`n“, die weit in der Umgebung beliebte Zoiglwirtschaft.
Der Zoigl bestimmte das Leben von Ernst Schönberger. 43 Jahre lang war er Braumeister in Neuhaus und braute auch für die anderen Zoiglstuben. Die Geselligkeit steht dem Ehejubilar ins Gesicht geschrieben. Er ist Gründungsmitglied der DJK, in anderen Vereinen seit über 50 Jahren dabei und seit 49 Jahren auf Lebenszeit gewählter Präsident des Stammtisches im Gasthof "Zum Waldnaabtal".
Eine Hochzeitsreise haben Ernst und Rosemarie keine gemacht. Das ging wegen der Landwirtschaft nicht. Später wollten sie dann auch nicht mehr in Urlaub fahren, weil es ja nirgends schöner ist, als in Neuhaus. Aber dafür sind sie gerne ins „Waldschlössl“ regelmäßig tanzen gegangen. Mit den beiden Töchtern Claudia und Petra sowie Sohn Mathias haben sie drei Kinder und sieben Enkel. Ein großer Schicksalsschlag traf die Familie, als ein Enkel im Alter von fünf Jahren verstorben ist.
Vor 15 Jahren haben die Schönbergers die Zoiglwirtschaft an Sohn Matthias übergeben. Ganz zurückgezogen hat sich das Jubelpaar aber nicht. "Der Vater ist zuständig für den Frühschoppen und die Mutter hilft, wo Bedarf ist", erzählt Sohn Matthias. Die Mama habe zudem ihr großes Hobby, ihren Gemüsegarten, nicht aufgegeben.
Für Bürgermeister Karlheinz Budnik und Pfarrer Hubert Bartl war es erfrischen, den beiden zuzuhören, wie sie, über Gegebenheiten und Ereignisse in Neuhaus berichteten. Der Stadtchef und der Stadtpfarrer übermittelten beiden die besten Glückwünsche der kirchlichen und politischen Gemeinde.













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