09.08.2019 - 14:22 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Abenteuer Klettern am Burgfelsen in Neuhaus

Der Berg - oder zumindest die Felswand - ruft. Viele Kinder und Jugendliche folgen der Einladung und versammelten sich am Fuß der Kletterwand unterhalb der Neuhauser Burg.

Balancierend ans andere Ufer der "Noo" und per Seilrutsche wieder zurück.
von Inge WürthProfil

Der Deutsche Alpenverein DAV Sektion Karlsbad mit Sitz in Tirschenreuth hatte zum wiederholten Mal Schnupperklettern mit Abseilen und allem was dazugehört, angeboten.

Um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten, war ein großes Team vor Ort, unter anderem viele Mitglieder vom Tirschenreuther Verein, Jugendreferent Michael Schornbaum, Harald Rost, der maßgeblich an den Aufbauten beteiligt war, sowie Fachkundige aus umliegenden Vereinen und Erlebnispädagogin Isabella Bärmoser. Die Kinder und Jugendlichen wurden in Gruppen eingeteilt. Für die einen ging es zuerst auf die Wiese, wo sie Spiele und Teamaktionen nach dem Motto "Mit Erlebnis bewegen" erwartete und Vertrauen und Gemeinsamkeit im Hinblick auf ein Team aufgebaut wurden.

Währenddessen sammelten andere im vorderen Teil der Kletterwand mit auf Route wie "Loreley" oder "Breite Rast" erste Erfahrungen im Abseilen. Gut gesichert erfolgte der Aufstieg auf dem Fußweg, während man beim Abstieg dann im wahrsten Sinne des Wortes "in den Seilen hing". Dabei halfen gute Ratschläge der Experten wie "Beine durchstrecken" oder "vom Felsen abstoßen".

Auch wenn der Blick nach unten doch Respekt einflößend war, schafften es alle und waren zu Recht stolz auf ihren Mut und die Leistung. Ein weiteres Team bezwang mit Hilfe der Profi-Kletterer den schwierigen Aufstieg im hinteren Teil der Felswand. Hier galt es, auch wenn natürlich jeder bestens gesichert war, eine Stelle zu finden, an der man sich mit den Füßen abstützen und mit den Händen Halt finden konnte, um sich nach Möglichkeit aus eigener Kraft hochbewegen zu können. Etliche Ferien-Kletterer entwickelten hier großes "Kraxel-Talent".

Neu in diesem Jahr war die Station über die Naab. Bei einer Art "Flying Fox" - einer Kombination aus Slackline und Seilrutsche - mussten die Teilnehmer über ein Seil ans andere Ufer balancieren und durften dann per Rutsche wieder zurück sausen.

Zwar ist der Fluss kein reißendes Gewässer, aber gewisse Überwindung kostete es schon, sich über dem Wasser und den darin liegenden Steinen zu bewegen, auch wenn nie die Gefahr bestand, hinein zu fallen. Geduldig betreute das Team des Alpenvereins die Kinder und Jugendlichen, bis jeder all das ausprobiert hatte, was ihn interessierte.

Etliche Wiederholungstäter waren diesmal schon dabei, und auch die Neulinge hofften, dass man im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit hat, den Berg zu bezwingen.

Unterweisung am Boden
Gar nicht so einfach - Abseilen vom Felsen
Gar nicht so einfach - Abseilen vom Felsen
Gar nicht so einfach - Abseilen vom Felsen
Gar nicht so einfach - Abseilen vom Felsen
Balancierend ans andere Ufer der "Noo" und per Seilrutsche wieder zurück
Unterweisung am Boden
Unterweisung am Boden
Ab geht's in die Steilwand
Balancierend ans andere Ufer der "Noo" und per Seilrutsche wieder zurück.
Gar nicht so einfach das Abseilen vom Felsen.
Balancierend ans andere Ufer der "Noo" und per Seilrutsche wieder zurück.
Gar nicht so einfach das Abseilen vom Felsen.
Balancierend ans andere Ufer der "Noo" und per Seilrutsche wieder zurück.
Unterweisung am Boden.
Ab geht's in die Steilwand.

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