15.10.2020 - 15:02 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Ausfahrt Windischeschenbach bekommt eine Ampel

Neue Garagen, Wohnhäuser und eine Nutzungsänderung stehen auf der Tagesordnung des Bauausschusses in Windischeschenbach. Einige Mitteilungen lassen jedoch aufhorchen.

Die Einmündungen an der Ausfahrt Windischeschenbach der A 93 in die Staatsstraße 2181 sollen künftig per Ampel geregelt werden.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Bevor der Bauausschuss am Dienstag in die Tagesordnung einstieg, hatte Bürgermeister Karlheinz Budnik einige Mitteilungen zu machen. Dass der Anbau an die Kinderoase St. Emmeram nicht mit einem großen Einweihungsfest gefeiert werden kann, stand fest. Jetzt musste jedoch auch die Segnung, die im kleinen Kreis vorgesehen war, abgesagt werden.

Der Grund: eine Kindergartengruppe war wegen Corona in der Quarantäne. "Wir haben uns deshalb entschlossen, die Feier bis auf Weiteres zu verschieben", sagte der Bürgermeister. Ebenfalls aufhorchen ließ die Nachricht, dass das "herrenlose Haus" am Hanslsteig verkauft worden ist. Die Erben wollte das Gebäude nicht haben, weshalb es an den Freistaat Bayern überging. Dass dort wieder Leben einzieht, nahm der Ausschuss wohlwollend zur Kenntnis.

Baubeginn im nächsten Jahr

Windischeschenbach

Rainer Hecht von der Bauverwaltung informierte das Gremium über ein Vorhaben des Staatlichen Bauamts Amberg Sulzbach. Die Ausfahrten von der A 93 auf die Staatsstraße sollen künftig per Ampelschaltung geregelt werden. Diese Zufahrten gelten laut Statistik als Unfallschwerpunkt.

Gegen die Nutzungsänderung, die Charly Witt für einen Anbau seines Metzgerbetriebs im Gewerbepark Neuhaus beantragt hat, gab's keine Einwände. Da die Baugrenzen überschritten werden, war eine isolierte Befreiung notwendig. Einstimmig erfolgte auch die Zustimmung für den Neubau eines Zwei-Familien-Hauses in der Burgstraße in Neuhaus.

Wenn ein Landwirt in den Außenbereich ziehen möchte, fällt dies unter die Kategorie privilegiertes Vorhaben. Ob es letztendlich verwirklicht werden kann, müssen Landratsamt und Amt für ländliche Entwicklung prüfen. Aus Sicht der Stadt bestehen keine Einwände, da die Erschließung gesichert ist. Ein Vertrag wird allerdings regeln, dass die Zufahrt, die auf einem landwirtschaftlichen Weg erfolgt, nicht aufgebaut wird. Auch um den Winterdienst muss sich der Landwirt selber kümmern.

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