21.02.2020 - 11:40 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Bürgermeister stellt klar: "Von Verschenken kann keine Rede sein"

Im Wahlkampf wird manchmal mit härteren Bandagen gekämpft. Doch eine Aussage der Freien Wähler will Windischeschenbachs CSU-Bürgermeister Karlheinz Budnik so nicht stehen lassen.

Der Verkauf des alten Schulhauses samt ehemaligem Feuerwehrhaus schlägt im Wahlkampf Wellen.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

In der Versammlung der Freien Wähler am vergangenen Sonntag war auch der Verkauf des alten Schulhauses zusammen mit dem ehemaligen Feuerwehrhaus ein Thema. Dabei behauptete Bürgermeisterkandidat Hans Franz (FW), dass die Gebäude „an einen fremden Investor verschenkt“ worden seien. Nicht nur der Verein selbst hat sich zu Wort gemeldet, auch Bürgermeister Karlheinz Budnik möchte dazu einiges klarstellen.

Nachdem die Katholische Kirchenverwaltung Bernstein im Dezember 2018 schriftlich auf einen Ankauf des ehemaligen Schulhauses verzichtet habe, sei das alte Feuerwehrhaus im Sommer 2019 zusammen mit dem Schulhaus öffentlich zum Kauf ausgeschrieben und gegen Höchstgebot nach vorherigem Beschluss des Stadtrates verkauft worden, blickt Budnik zurück.

Die Kirchenverwaltung habe die Abrisskosten des Schulhauses sowie die Kosten für eine dann erforderliche Stützmauer auf 79.800 Euro geschätzt. Trotzdem sei noch Geld geflossen. Der Bauausschuss habe das marode Schulhaus mehrmals besichtigt. „Von Verschenken kann nicht die Rede sein“, stellt der Bürgermeister klar.

Im alten Feuerwehrhaus sind seit 2015 die Geräte des Ortsverschönerungsvereins untergebracht. Auch die Aussage von Hans Franz, der Verschönerungsverein sei vertrieben worden, entspreche nicht der Wahrheit. Die Gerätschaften seien noch immer im Feuerwehrhaus und niemand habe den Verein aufgefordert, das Gebäude zu verlassen.

„Ich habe grundsätzlich Verständnis dafür, dass im Wahlkampf andere Umgangsformen herrschen“, sagte Budnik. Über die Frage wie Hans Franz auf diese Idee komme, könne er nur mutmaßen. Es sei schon sehr dreist, über einen Verein Unwahrheiten zu verbreiten und nicht einmal beim Vorsitzenden nachzufragen.

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