12.12.2018 - 15:35 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Friedensengel muss man gesehen haben

Der rote Friedensengel von Künstler Erwin Otte, der auf der Panzersperre in Windischeschenbach steht, gehört zu den 111 Orten im Oberpfälzer Wald, die man gesehen haben muss.

Erwin Otte mit einem Miniatur-Friedensengel.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Der Friedensengel von Künstler Erwin Ottegehört zu den 111 Orten im Oberpfälzer Wald, die man gesehen haben muss. Davon ist Autorin Eva Krötzüberzeugt. Sie nahm die Skulptur, die seit April 2016 auf der Panzersperre steht, in ihr Buch auf.

Der Gedanke, auf der Panzersperre, einem Relikt aus dem kalten Krieg, einen Friedensengel aufzustellen, beschäftigte den Künstler aus Reuth bei Erbendorf über 20 Jahre lang, bevor es ihm gelang, die Idee zu verwirklichen. "Die Panzersperre soll zum Landeplatz für einen Friedensengel werden", wünschte sich Otte. "Der Betonklotz mutiert zur Bühne und der Himmel zur Leinwand."

Krötz erinnert in ihrem Buch kurz an die Entstehungsgeschichte der Panzersperre 1984. "Aus dem ungeliebten hässlichen Entlein ist jedoch inzwischen die Bühne eines Schwans - nein, eines Engels geworden", schreibt sie. "Besonders schön ist der Anblick am Morgen, wenn die Sonne die Flügel durchdringt, oder nachts, wenn sie feuerrrot leuchten."

Der Friedensengel ist nicht der einzige Platz in Windischeschenbach, der es unter die 111 Orte geschafft hat. Auch der Felsenkeller des Schafferhofs und ein Hinweis auf das Waldnaabtal-Museum in der Burg Neuhaus sind in dem Ratgeber zu finden.

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