09.10.2019 - 13:50 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Gesunde Füße und gesunde Schuhe

Die KAB-Senioren Windischeschenbach informierten sich über das „Füße – der gesunde Schuh“. Dr. Elisabeth Eißner, Chefärztin der Orthopädischen Rehabilitation Waldsassen, referierte.

Referentin Dr. Elisabeth Eißner spricht über Füße und gesunde Schuhe.
von Externer BeitragProfil

Eißner stellte fest, dass sie bei den Zuhörern keine besonders ungesunden Schuhe entdecken konnte. Dann widmete sie sich in ihrem Referat der Anatomie des Fußes, der vielfältige Bewegungsmöglichkeiten hat. Dies zeigen eindrucksvoll Menschen mit Störungen der oberen Extremität, die den Fuß wie eine Hand nutzen können. Doch zivilisatorisch und der Mode unterworfen „latschen wir nur noch auf den Füßen rum“, sagte Eißner.

Bei der bekannten Gletschermumie Ötzi fanden sich Schuhe, die noch den Zweck erfüllten, den Fuß vor Kälte und vor Verletzungen auf der Jagd zu schützen. Mit so manchem Highheel jedoch könne man höchstens Schnäppchen beim Shopping jagen und sich selbst verletzen. Knick-, Senk-, Spreiz- und Hohlfuß wurden ausführlich erklärt und auch die Behandlungsmöglichkeiten dargestellt.

Bei Einlagen gelte es, auch das Schuhwerk zu berücksichtigen. Die wichtigste Therapie sei jedoch die Kräftigung des Fußes durch Barfußlaufen und Übungen sowie Dehnung der Fuß- und Wadenmuskulatur. Vor allem bei Kindern sollte sehr lange das Barfußlaufen gefördert werden.

Die Mehrheit der Teilnehmer sprach sich dafür aus, dass man Schuhe tragen müsse. Ein gesunder Schuh zeichne sich durch eine gute Passform in Länge und Breite, durch eine elastische Sohle und durch ein gesundes, nicht chemisch gefärbtes Material aus. Ein leichter Keil oder Neutralabsatz bis zu zwei bis drei Zentimeter seien tolerabel. Verschiedene Modelle wurden mit dem Publikum hinsichtlich dieser Voraussetzungen überprüft und für „gesund“ befunden. Auch die Thematik „Barfußschuhe“ wurde eingehend beleuchtet. Mit ein paar besonders schönen Fotos außergewöhnlicher Schuhe aus dem Schuhmuseum in Northampton beschloss die Referentin ihren Vortrag.

Leiterin Evi Ziegler dankte der Referentin mit einem kleinen Geschenk. Zum anschließenden Kaffee gab es Kirchweihkuchen und Kücheln. Ziegler gratulierte den Geburtstagskindern des Monats September. Als nächsten Termin gab sie den 24. Oktober bekannt. Kirchenpfleger Bertwin Fleck wird die Senioren über unsere Pfarrkirche St. Emmeram informieren.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.