Grund genug für den Ortsverband Windischeschenbach dieses Jubiläum mit seinen Mitgliedern bei Kaffee und Kuchen, Erdäpfelsuppe, zünftiger Musik und einem Informationsfilm zu begehen.
Am Samstagnachmittag trafen sich die Mitglieder im Gemeindehaus. Vorsitzende Petra Schmidt erinnerte an die Gründung des Wohlfahrtsverbandes im Jahr 1919 durch Marie Juchaz. Die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Gerechtigkeit und Toleranz hätten bis heute im Verband nicht ihre Bedeutung verloren. Nicht von ungefähr gehörten dem Verband 212.000 Mitglieder an, 66.000 Menschen arbeiteten in der Bundesrepublik ehrenamtlich für die AWO, berichtete die Vorsitzende. In Windischeschenbach selbst bietet der AWO-Ortsverband seit vielen Jahren Essen auf Rädern an,was sehr gut angenommen werde, wie Schmidt berichtete. Deutschland sei ohne die Arbeiterwohlfahrt nicht vorstellbar, deshalb gelte es für die Interessen des Verbandes auch in Zukunft zu kämpfen, beendete die Vorsitzende ihre kurze Ansprache.
Bürgermeister Karlheinz Budnik nannte den Geburtstag der AWO „wunderbar“ und freute sich, dass der Ortsverband in Windischeschenbach „richtig Fuß gefasst hat“. Zweifelsfrei habe die AWO in den ersten 50 Jahren ihres Bestehens in Deutschland viel zu tun gehabt, doch auch heute sei der Verband noch mit seinen vorgegeben Aufgaben befasst. Das Seniorenwohnheim am Ort und das Angebot Essen auf Rädern seien wunderbare Einrichtungen mit denen die Bürger gut umsorgt werden, betonte Budnik. Das Stadtoberhaupt dankte der AWO für das örtliche Engagement und verband damit auch die Hoffnung auf langes, aktives Vereinsleben.
SPD-Fraktionsvorsitzender Werner Sauer betonte, dass der 100. Geburtstag der AWO allen Mitgliedern gehöre. Wichtig sei, dass der Verband weiterhin Bestand habe. Seniorenbeauftragter Josef Söllner nannte die AWO eine „Organisation mit Herz“, was auch das „offene Herz“ als Symbol des Verbandes zeige. "Die bei der Feier auf den Tischen ausgelegten roten Herzen dürfen sprichwörtlich gedrückt werden", meinte Josef Söllner. "Eine mutige Frau hat die AWO vor 100 Jahren gegründet, an der Spitze der AWO in der Stadt stehe eine sehr aktive Frau", lautete das Fazit des Seniorenbeauftragten.
Ein Film zeigte den Mitgliedern und Gästen die Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt. Norbert Fiedler unterhielt mit der Quetschn die Besucher. Kaffee und Kuchen, Essen und Getränke gab es für symbolische 100 Cent.
















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