15.10.2019 - 13:47 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Heimatland, aber bitte mit offener Tür

„Da Huawa, da Meier und I“ stellen bei Feuerwehr neues Programm vor

Da Huawa (Christian Meier) links, rechts da Meier (Matthias Meier) rechts und I (Sepp Haselinger) stehend
von Externer BeitragProfil

Zum Abschluss ihres Jubiläumsjahres hat sich die Feuerwehr Windischeschenbach nochmals. besondere Gäste eingeladen. „Da Huawa, da Meier und I“ stellen am Samstag, 19. Oktober, in der Mehrzweckhalle Windischeschenbach ihr neues Programm „agrat“ vor. Christian Maier (da Huawa), Matthias Meier (da Meier) und Sepp Haslinger (I) geben schon im Titelsong die Richtung vor: „Agrat liab samm amia nia" heißt es da. „Mia bleim Revolution“.

Privates wird zum Spiegelbild der Gesellschaft, und so vielseitig wie ihre musikalische Ausrichtung vom Volkslied über den Blues bis hin zu Country, Reggae und Tango ist, so abwechslungsreich ist auch die Themenpalette, die das Trio in witzig-hintersinniger Weise serviert: Da geht es um eine moderne, automatisierte Kloanlage mit Bewegungsmelder, in der der Mensch verzweifelt den saublöden Sensor sucht, damit endlich wieder das Licht angeht. Und es geht um die Frage, warum heute agrat alle Leute studieren müssen und ob ein guter Schreiner wirklich ins Büro gehört.

Geschichten aus dem wahren Leben bilden den roten Faden durchs neue Programm, messerscharf beobachtet, phantasiereich erzählt und immer mit einer großen Portion Ironie gewürzt: Die nette Schwiegermutter, die jeden Sonntag agrat Rosenkohl auftischt, den man aber ums Verrecken nicht mag. Das erste große Abenteuer als 13-Jähriger beim Zeltln mit den Spezies – acht Kilometer von daheim entfernt mit dem Radl ohne GPS und Handy. „Des muasst de erstmoi traun“.

Schon immer ist die Heimat ein wichtiges Thema für Da Huawa, da Meier und I gewesen. Sie besingen das schöne Bayernland in all seinen Facetten, aber mit klarer Aussage. „Meng ma unser Hoamat gern, aber nia mit gschlossner Dia.“ Allen eigenen kritischen Ansätzen zum Trotz ist im neuen Programm ein berührendes Liebeslied zu hören ohne Heimattümelei, aber mit viel Herz und echtem Gefühl, weil´s beim Rundumblick aufs Leben agrat mit dazu gehört.

Weltpremiere auf der Bühne feiert die Biene Meier, die zu Mambo-Klängen ums Überleben kämpft, während Menschen, die in Steingärten chillen, ihr nach dem Leben trachten. Wie immer präsentieren sich „Da Huawa, da Meier und I“ als Verkleidungskünstler. In ihrem letzten Programm waren sie als Außerirdische, als Ritter, als Zumbatänzer und als Affen zu sehen. Was das Publikum diesmal erwartet, soll noch nicht verraten werden. Klar, es wird nicht nur zahlreiche musikalische, sondern auch optische Höhepunkte geben.

Nach dem Wechsel innerhalb des Trios – Sepp Haslinger tritt seit 2018 als neuer „I“ auf – ist es nun das allererste neue Programm in dieser Formation.

Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Karten gibt es im Malergeschäft Heinrich Popp oder bei den üblichen Vorverkaufsstellen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.