Neben den Musikanten, gleich am Eingang, hatte sich Familie Rahm aufgebaut, die Eltern Maria und Knut und ihr schwerbehinderter Sohn Alexander. Maria Rahm weiß sich keinen Rat mehr, wie sie sagt, und nahm Zuflucht zur Ministerin. Dieser schilderte sie kurz ihren derzeitigen Kampf mit ihrer Krankenkasse, die keine Wechseldruckmatratze für Alexander bezahlen will. Die braucht Alexander, wenn er am Wochenende zu Hause ist. Auf der Standardmatratze, die die Kasse zahlen würde, bekommt er sofort offene Druckstellen. "Das haben wir alles schon ausprobiert", beschrieb seine Mutter Ilse Aigner das Problem. Diese versprach, sich den Fall anzusehen.
"Was wäre unser Land, wenn wir Sie nicht alle hätten", rief Aigner den Ehrenamtlichen zu, die sich in der Wirtsstube drängten. Unter ihnen Behindertenbetreuer, Feuerwehrleute, aber auch Mitglieder von Gesangvereinen. Dieses Dasein für andere, das die Ehrenamtlichen vorlebten, sei der "Kitt unserer Gesellschaft". Keine digitale Vernetzung habe die Qualität dieses gemeinsamen Tuns für andere. Dabei sei es alles andere als selbstverständlich, sich für ein Ehrenamt jahrelang in die Pflicht nehmen zu lassen, wie es so viele täten.














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