04.06.2021 - 10:10 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Lena und Martha wagen im Geo-Zentrum das Abenteuer Erde

Was tun in den Pfingstferien? Sich ins Abenteuer Erde stürzen. Bei einem Quiz im Geo-Zentrum an der KTB in Windischeschenbach können das auch schon die Jüngsten ganz gefahrlos wagen. Der Spaß ist riesig.

von fsbProfil

Für die beiden fünfjährigen Lena und Martha aus Plößberg, die mit ihren Mamas zum Workshop "Abenteuer Erde" ins Geo-Zentrum an der KTB gekommen waren, gab es eine Menge zu bestaunen. Die Kinder hatten Spaß bei Spielen und freuten sich über "Edelsteine". Mitarbeiterin Vlasta Konz führte die beiden auf einer Quiz-Rallye durch die Ausstellungsräume.

Zu Beginn von den Kindern erfühlte kleine Glassteinchen konnten im weiteren Verlauf durch richtige Quizantworten vermehrt werden. Wurde eine Frage falsch beantwortet, musste man dafür mit einem Stein "bezahlen". Am Ende sollte mit Hilfe einer vierstelligen Lösungszahl ein Zahlenschloss an einer Schatzkiste geöffnet werden. Das Schöne: Es gab am Ende nur Gewinner.

Aus der Fühlkiste konnte Lena zu Beginn gleich elf Steinchen und Martha gar zwölf herausholen. Ein gutes Startkapital. Dann musste ein Metallstab um ein Drahtgebilde geführt werden, ohne anzustoßen, ansonsten ertönte ein Piepser. Im Raum der Dauerausstellung "System Erde" wurden vier Fragen gestellt, zu denen die Kinder drei Auswahlantworten hatte. Sie drehten sich um die Geschichte der Erde, um eine Flasche "Zauberwasser" - eine puddingartige Masse zum Kühlen des Bohrers, um Vulkanausbrüche und darum, das Gewicht von Würfeln aus verschiedenem Material zu vergleichen. "Ja, der ist echt der Schwerste", war sich Lena sicher.

Dann ging es zum Erdbebensimulator. Zum Schluss trauten sich die beiden Mädchen mit geschlossenen Augen auf die Platte. Nachdem sie sich gegenseitig mit "das kannst du auch alleine" aufmunterten, stellte sich jede sogar nur auf einem Bein darauf. Der Lohn waren jeweils zwei "Edelsteine". Im ersten Stock mit der Ausstellung "Bodenschätze" konnte vieles bestaunt werden. Beim Blick auf den Bohrturm halfen die Eltern etwas mit, als es um dessen Höhe ging. Besonders fasziniert waren die Kleinen vom Diorama, vom Kameramikroskop mit verschiedenfarbigen Sandkörnern und natürlich vom Bergwerksstollen.

Am Ende waren sowohl viele "Edelsteine" gewonnen als auch die Lösungszahl ermittelt worden. Noch einmal spannend wurde es, ob diese wirklich richtig war. Die Fünfjährigen kannten schon die Ziffern, stellten sie mit Hilfe von der Kursleiterin am Zahlenschloss an der Schatztruhe ein und waren begeistert: "Hurra, die Kiste ist offen!" Was war darin? Bastelsachen! Sowohl Lena als auch Martha entschieden sich, Holzperlen für eine schöne Halskette zu nehmen, die sie auch gleich mit ihren Mamas anfertigten und dann mitnehmen durften. Behalten konnten sie auch die erworbenen Glasperlen sowie die zum Schluss draußen im Sandkasten ausgebuddelten weiteren Schmucksteine.

Junge Steinforscher experimentieren

Windischeschenbach

 

 

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