10.09.2018 - 13:54 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Mehr Stände, mehr Vergnügen

Das Kirwa-Geld hat immer noch Tradition. Viele Familien mit Kindern spazieren an den Ständen der Fieranten vorbei.

Blick von der Kirchentreppe
von Inge WürthProfil

Da galt es gründlich zu überlegen, ob man den Taschengeld-Bonus eher in Zuckerwatte und Popcorn oder lieber in eine dauerhaftere Anschaffung wie eine Plastiklaster investieren sollte. Das Wetter meinte es gut mit dem Kirchweihfest. Angebote gab es genug, so dass Einheimische und Gäste in großer Zahl auf und ab flanierten. Am Stadtplatz und der Hauptstraße bis zum Lehnerberg präsentierte die Historische Feuerwehr Einsatzfahrzeuge. Die Vereinsmitglieder hatten auch wieder die Bewirtung übernommen. So konnten die Besucher bei einer Maß und einer Brotzeit gemütlich verschnaufen. Ganz Mutige wagten sich in den Korb der Feuerwehr-Leiter. Die Zahl der Aussteller hatte sich im Gegensatz zum vergangenen Jahr erfreulicherweise erhöht, so dass sich der Gang durch die Hauptstraße recht abwechslungsreich gestaltete. Düfte von Zuckerwatte, gebrannten Mandeln oder Popcorn verführten zum süßen Dessert nach dem Kirwa-Essen. Was wäre eine Kirchweih ohne Kokos-Makronen und Schaumwaffel-Tüten? Dafür war ebenso gesorgt wie für mediterrane Feinkost mit Oliven und diversen Aufstrichen, oder für eine Vielfalt von Gewürzen und Bonbons vom regionalen Spezialanbieter.

Wer mit kulinarischen Genüssen nicht zu locken war, interessierte sich für Hosenträger, Gürtel, Geldbörsen oder Taschen in allen Formaten. Kuschelkissen, Traumfänger oder Tücher gab es ebenso zu begutachten wie warme Mützen. Nicht fehlen durften Windräder, die schon Generationen von Kindern erfreut, oder Trommeln, die schon Generationen von Eltern halb in den Wahnsinn getrieben haben. Groß war auch die Palette der Spielzeugautos. Ob sich auch für rosarote Mini-Kehrbesen immer noch Interessenten finden, ließ sich nicht feststellen.

Boten in früheren Zeiten auf dem damaligen Schützenhausplatz noch etliche Fahrgeschäfte ein Kirwa-Vergnügen an, so hatten diesmal wenigsten die ganz Kleinen die Chance, ein paar Runden auf einem Karussell zu drehen. In den verschiedenen Gaststätten wurden über das Kirwa-Wochenende Gaumenfreuden, Musik, Tanz und Unterhaltung geboten.

Eine Mass Bier zu zünftiger Musik

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