23.08.2018 - 14:53 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Mutig in die Felsenwand

Die Eiger-Nordwand ist es zwar (noch) nicht, die die Teilnehmer am Ferienprogramm bezwungen haben, aber auch beim Schnupperklettern am Burgfelsen bekamen die Kinder einen ersten Eindruck davon, worauf es bei diesem Sport ankommt.

von Inge WürthProfil

Der Deutsche Alpenverein, Sektion Tirschenreuth, hat die Aktion, die auch beim dritten Mal auf große Resonanz stieß, angeboten. Das zehnköpfige Team um Michael Schornbaum und Harald Rost kümmerte sich um die 25 Teilnehmer zwischen 6 und 14 Jahren.

Sicherheit wurde groß geschrieben, jedes Kind mit Helm und speziellen, passenden Kindergurten ausgerüstet. Eingeteilt in verschiedene Gruppen und an Stationen waren die Mädchen und Buben ständig beschäftigt und die Wartezeit auch nicht zu lang. Während die einen auf der Wiese Wikinger-Schach spielten, testeten die anderen ihren Gleichgewichtssinn auf der Slackline und versuchten mit Hilfestellung, das schmale Band zu besteigen und dann auch möglichst lange oben zu bleiben, Balance zu halten und eine gewisse Strecke zu bewältigen.

Ob das mit Schuhen oder barfuß besser funktionierte, konnten die Kids selber ausprobieren. Ordentlich zur Sache ging’s an den Kletterwänden. Während an der vorderen Wand Richtung Straße das Abseilen aktiv erlebt werden konnte, galt es am hinteren Fels quasi in entgegengesetzter Richtung nach oben zu kommen. Teammitglieder des Alpenvereins sicherten die Kletterer. Beim Abseilen bekamen die Kinder Tipps, wie man sich locker macht und sich auch an der Wand abstoßen kann, um Stück für Stück nach unten zu gelangen. Körperlich anstrengender war die Station mit dem Weg nach oben.

Die Betreuer beobachteten und coachten die Bergsteiger von oben und unten und gaben Tipps zum Aufstieg: „Etwas nach links lehnen, dann bekommst du die Kante zu fassen“ oder „etwas weiter nach rechts, dann kannst du den Fuß aufsetzen“. Dass Muckis, Kondition, Hirn und geplantes Vorgehen eine hilfreiche Kombination sind, erfuhren die Teilnehmer bei ihren Versuchen an der Wand. Stolz blickten die Schüler schließlich nach der körperlichen Anstrengung vom erreichten Zielpunkt aus nach unten, um sich dann auch wieder abzuseilen. Wer Gefallen am Klettern gefunden hat, und nicht bis zum nächsten Ferienprogramm warten möchte – der Deutsche Alpenverein, Sektion Tirschenreuth, hat vielfältige Angebote für interessierte Kinder und Jugendliche.

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Kommentare

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Harald Rost

Bericht zu 2018:
http://www.durreck.de/wp/ferienprogramm-windischeschenbach-21-08-2018-bericht/

10.09.2020
Harald Rost

2018
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Wie 2016:

Es hat mich bisher nicht wirklich gestört, auch wenn offenbares Vordrängeln nicht gerade die "Feine Englische" ist, aber wir sind ja schließlich nicht in England. Spätestens dann aber, wenn letztlich zu Unrecht „Hochgelobte“ rückwirkend die eigene falsch beschriebene Rolle selbst zu glauben, zu „verkaufen“ und zu „nutzen“ beginnen und auch noch ausgerechnet diese dabei gleichzeitig von „realitätsfern“ und von „Wahrheit“ reden, dann muss man vielleicht doch korrigierend an Letztere „erinnern“:

Das gesamte Projekt „Burgfelsen Neuhaus“ war meine Idee und unbestritten meine „Hauptarbeit“ sowohl in Leitung und Ausführung wie späterer umfangreicher Betreuung. Der Tirschenreuther DHV Karlsbad wurde von mir (Windischeschenbacher) einbezogen (nicht umgekehrt), weil ich ihm, „meiner Sektion“, letztlich etwas Gutes tun wollte.

So war auch die Beteiligung mit einer „Station Burgfelsen“ an der Ferienbetreuung Windischeschenbach von 2016-2020 (2020 „Corona-Absage“) meine Idee und fungierte ich auch dabei durchgehend als Projektleiter. Ausschließlich 2017 agierte letztlich durch unabgesprochene Terminfestlegung seinerseits tatsächlich Herr Schornbaum selbst wenigstens einmal zumindest als „Leiter vor Ort“.

2018 war er erneut "nur" einer von 17 "Funktionern" - 6 bzw. 7 davon übrigens nicht vom DAV in TIR, sondern von mir zusätzlich persönlich aktiviert. Ohne wäre es kaum gegangen. Danke! Danke!

Dennoch - vermutlich ursächlich wegen eines vermeintlich Hauptbeteiligten - stellt der NT-Bericht erneut Herrn Michael Schornbaum in den Vordergrund. Da, wie auch aktuelle Vorgänge anzeigen, leider irgendwie offenbar durchaus "System" dahinterzustecken scheint, selbst jetzt, 2020, noch diese Richtigstellung.

Ein umfassenderer und korrekterer Bericht findet sich im Web.

Harald Rost

10.09.2020