12.05.2021 - 14:28 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Neuhauser Gerätehaus nimmt Formen an

Der Bauausschuss Windischeschenbach freut sich über gute Neuigkeiten. Der Neubau des Feuerwehrhauses Neuhaus wächst, und die Arbeiten am Zoigleck haben begonnen.

Das neue Gerätehaus der Feuerwehr Neuhaus in der Schönfichter Straße wächst.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Bevor der Bauausschuss der Stadt Windischeschenbach am Dienstag im Rathaus in die Tagesordnung einstieg, informierte Bautechniker Thomas Treml das Gremium über den Baufortschritt der verschiedenen, laufenden Maßnahmen. Ende Februar erfolgte der Spatenstich für das neue Neuhauser Gerätehaus. Inzwischen steht der Rohbau und der zweite Bauabschnitt, die Fahrzeughalle, kann ausgeschrieben werden. Auch in der Braugasse tut sich etwas. Das Zoigleck, in dem künftig das Zoigldenkmal stehen soll, wird in Angriff genommen. Der Ausbau der Straße von Neuhaus nach Dietersdorf macht ebenfalls Fortschritte. Einziger Wermutstropfen: In einem Teilbereich ist belastendes, teerhaltiges Material gefunden worden, das gesondert entsorgt werden muss. Diese Tatsache macht die Baumaßnahme teurer. "Deshalb müssen wir den Zuschussantrag anpassen", erklärte Bürgermeister Karlheinz Budnik.

Zwei Bauanträge in der Bahnhofsstraße fanden die besondere Zustimmung des Gremiums. Sowohl in dem Gebäude der früheren Metzgerei Enders als auch in der ehemaligen Postfiliale soll nach einem Umbau wieder Leben einkehren. In beiden Häusern entstehen Wohnungen, ins Erdgeschoß der früheren Post will eine Steuerkanzlei einziehen. "Zwei Leerstände verschwinden, etwas besseres kann uns gar nicht passieren", sagte Thomas Wilhelm. Das Gremium war sich einig, dass diese Pläne zur Aufwertung der Bahnhofstraße beitragen.

Ein Tagesordnungspunkt beschäftigte die Räte erneut. Bereits in der Februar-Sitzung hatte der Bauausschuss über die Pläne eines Unternehmens im Gewerbegebiet Neuhaus diskutiert und für die Fahrzeugunterstellhalle, die ohne Antrag gebaut wurde, das gemeindliche Einvernehmen verweigert. Nun kamen das Thema erneut auf den Tisch. Laut Landratsamt könne die Stadt Windischeschenbach das Einvernehmen dem Antragsteller nicht verwehren, da die Halle durchaus genehmigungsfähig sei. "Der Bauherr hat seinen Fehler mittlerweile eingestanden", gab Budnik bekannt. "Ein Schwarzbau bleibt ein Schwarzbau", sagte Thomas Wilhelm, der nachträgliche Genehmigungen immer scharf kritisiert. Auch wenn er jetzt dafür stimme, könne nicht jeder machen, was er will. Frank Brünnig schloss sich dieser Meinung an.

Die restlichen Bauanträge gaben keinen Anlass zu großen Diskussionen. Grünes Licht erteilte das Gremium dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport in Pleisdorf, dem Tekturplan zur Erweiterung einer Lagerhalle in Neuhaus und dem Neubau einer Unterstellhalle.

Kein Festzug, keine Party

Neuhaus/Windischeschenbach

Da Dachgauben früher in den Bebauungspläne nicht vorgesehen waren, landen diese Vorhaben im Bauausschuss. Einstimmig hoben die Räte die Hand für den Ausbau des Dachgeschosses mit Dachgauben in der Hauptstraße, für die Erweiterung eines Mehrfamilienhauses um zwei Dachgauben in der Eichendorffstraße sowie für den Anbau an ein Wohnhaus einschließlich Dachgauben und Abbriss eines Gebäudes in Neuhaus. Auch der 1,80 Meter hohe Zaun in der Hackbühlstraße kann errichtet werden. Hier erteilte das Gremium eine isolierte Befreiung.

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