13.05.2019 - 16:04 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Ortsjugendwerks stemmt "respektable" Aktionen

Zügig und in positiver Stimmung verläuft die Jahreshauptversammlung des Ortsjugendwerks der AWO Windischeschenbach. Einziges "Manko" ist ein nicht umgesetzter Vorschlag aus dem Vorjahr.

Die Spitze des AWO-Ortsjugendwerks um Vorsitzende Katja Stessmann (Zweite Reihe, zweite von rechts; daneben ihre Stellvertreterin Lena Zeitler) wird im Amt bestätigt:
von Inge WürthProfil

Der bei der letzten Versammlung gefasste Vorsatz, das Treffen am Vormittag und mit Weißwurst und Brezen abzuhalten, war irgendwie in Vergessenheit geraten, so dass man sich trotzdem wieder am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen traf und den Plan auf das nächste Jahr verschob.

Vorsitzende Katja Stessmann erinnerte an einige der Aktionen der vergangenen Monate wie das weiß-blaue Zeltlager unter dem Motto „Bayrische Woche“ oder die "bayerische Olympiade". Zum 40-jährigen Jubiläum der Organisation habe es einen gelungenen italienischen Abend gegeben. Im Ferienprogramm hätten die Teilnehmer unter „Zunderwerk“ gelernt, Feuer ohne die üblichen Hilfsmittel zu machen. Mit einem augenfälligen Würfel an verschiedenen Stellen der Stadt habe man das Ortsjugendwerk versucht, für das Thema Kinderarmut zu sensibilisieren.

Als Renner habe sich mittlerweile auch die Vorlesestunde in der Stadtbücherei entwickelt, wie die Vorsitzende ausführte. Jeden zweiten Donnerstag eines Monats sind Kinder ab drei Jahren zum Zuhören und Basteln eingeladen. Wie Stessman informierte, liegt der aktuelle Mitgliederstand bei 184. Die Zahl sei zwar im Vergleich zum Vorjahr (220) auf den ersten Blick gesunken, dies wäre jedoch auf Bereinigungen zurückzuführen: Familienmitgliedschaften hätten sich verändert und „Karteileichen“ seien herausgenommen worden. Das bisher vom Orts-Jugendwerk bestückte Schaufenster in der Hauptstraße stehe leider wegen anderweitiger Nutzung nicht mehr zur Verfügung, man bemühe sich um eine andere Lösung. Kassier Benjamin Fifeik dankte für Spenden von Firmen und Privatpersonen.

Laut CSU-Stadtrat und Jugendbeauftragter Andreas Egeter sei die Mitgliederzahl eine sehr gute Basis, und die Organisation generell eine Bereicherung für die Stadt. Werner Sauer lobte im Namen der SPD-Stadtratsfraktion "respektable Aktivitäten" wie die Würfel-Aktion und Aktionen mit Kindern, die zum einen organisatorisch als auch finanziell eine Herausforderung darstellen würden.

Die Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Windischeschenbach, Petra Schmidt, die seit ihrer Jugendzeit dazugehört, bedankte sich für gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch das Ortsjugendwerk etwa beim Weinfest. Viel versprechend klang der Ausblick von Stessmann: Im Pfingstzeltlager geht es diesmal um das Thema Jahrmarkt, beim Bürgerfest gibt es das Tattoo-Studio „Eschawo Ink“, im Ferienprogramm plant man einen Graffiti-Kurs, am 14. September ist Tag des Kindes, und der Weihnachtsmarkt-Besuch soll diesmal nach „Pullman City“ gehen.

Neuwahlen:

Dass die Mitglieder mit ihrem Führungsteam zufrieden sind, zeigte die Neuwahl, welche die Vorstandschaft in ihrem Ämtern bestätigte: Erste Vorsitzende bleibt Katja Stessmann, ihre Stellvertreterin ist Lena Zeitler, Kassier Benjamin Fifeik, Schriftführerin Bianca Ascherl. Als Revisoren fungieren Ina Heinisch-Kopp und Michael Nastvogel. Als Beisitzer wurden gewählt: Roland Adam, Steffi Schreiber, Rainer Bauer, Theresa Benner, Kim Brünnig, Meike Fifeik, Bernadette Heining, Jennifer Helgert, Ilona Krautmann, Marion Knodt, Nico und Manuel Zeitler; Delegierte: Lena Zeitler und Bianca Ascherl; Ersatzdelegierte: Katja Stessmann und Benjamin Fifeik.

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