16.05.2021 - 11:01 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Stadtrat Windischeschenbach besucht den Bauhof

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Einmal in jeder Legislaturperiode besucht der Windischeschenbacher Stadtrat den Bauhof, um sich über Neuerungen zu informieren. Diesmal stehen ein neuer Unimog und ein neuer Minibagger im Mittelpunkt.

Der neue Unimog ist der ganze Stolz des Bauhofs in Windischeschenbach.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Bevor es zur Sitzung in der Aula der Grund- und Mittelschule ging, traf sich der Stadtrat im Bauhof, wo es zwei Neuanschaffungen zu besichtigen gab. Seit Anfang des Jahres ist der neue Unimog im Einsatz. "Hauptsächlich im Winterdienst", erklärte Bauhofchef Andreas Bogner. Der Vorteil des neuen Fahrzeugs ist die Flexibilität vor allem in den Siedlungen, wo häufig geparkte Autos am Straßenrand für Behinderungen sorgen. Dass sich der dazugehörige Schneepflug variabel einstellen lässt, ist ein weiterer Pluspunkt. Im Sommer wird der Unimog, der 160.000 Euro gekostet hat, für Transportfahrten genutzt. Ebenfalls zum Fuhrpark gehört ein neuer Minibagger, der vor einigen Monaten gebraucht für 20.000 Euro angeschafft wurde.

Altgediente Stadträte, die seit vielen Jahren im Gremium sitzen, kennen die Ausstattung und die vielfältigen Gerätschaften des Bauhofs. Der Rundgang durch die Hallen war vor allem für diejenigen gedacht, die erst seit 2020 dem Rat angehören. So manch einer war erstaunt zu sehen, was in den Hallen alles lagert. Dazu gehörten die Grillbuden und die Bühnen fürs Bürgerfest, aber auch die vielen Verkehrszeichen, die laut Bogner straßenweise sortiert sind. Auch Wasserwart Karl Stangl informierte über seinen Einsatzbereich. Bürgermeister Karlheinz Budnik lobte die Bauhofmannschaft, die sehr gut ausgebildet sei. "Wir haben eine gute Mischung", sagte er. "Jeder Mitarbeiter hat einen Handwerksberuf erlernt, bevor er zu uns in Bauhof kam." Neben dem Rathaus sei der Bauhof die personalstärkste Einheit der Stadt.

Geld vom Wasserwirtschaftsamt

In der Aula der Schule ging die Sitzung weiter. Der Bürgermeister hatte einige informatorische Mitteilungen vorzutragen. Das Landratsamt Neustadt habe die Haushaltssatzung 2021 rechtsaufsichtlich gewürdigt. Genehmigungspflichtige Teile seien nicht enthalten gewesen. Erfreuliches war einem Zuwendungsbescheid des Wasserwirtschaftsamtes zu entnehmen. Für die Sanierung bereits bestehender Kanalleitungen gibt es 503.857 Euro. Das Coronatestzentrum im BRK-Heim, dass seit 23. April dort besteht, werde gut angenommen. "Bis jetzt ist dort niemand positiv getestet", berichtete der Bürgermeister.

Bürgerbegehren auf Prüfstand

Budnik informierte, dass Wolfgang Schick im Namen der Interessengemeinschaft zum Erhalt der Schulgebäude eine Sammlung von Unterschriften eingereicht und ein Bürgerbegehren beantragt habe. Die Voraussetzung dafür würden derzeit geprüft.

Reine Routine war die Widmung von Teilstücken von zwei Ortsstraßen in Neuhaus. Es handelt sich um die Rosen- und die Fliederstraße. Aus der nichtöffentlichen April-Sitzung wurde bekanntgegeben, dass der Auftrag zur Errichtung einer Halle für die Klärschlammentwässerungsanlage an die Firma Aumer aus dem Gewerbepark Neuhaus ging. Der Angebotspreis beträgt 125.020 Euro.

Der Jugendbeauftragte German Gierisch berichtete von einer Präsentation der 7. und 8. Klassen der Windischeschenbacher Schule, in dem es um einen Ort in der Stadt geht, an dem sich die Jugendlichen treffen können. "Die Schüler würden dem Stadtrat diese Präsentation gerne vorstellen", sagte Gierisch. Der Bürgermeister war nicht abgeneigt. Dies könne in einer der nächsten Sitzungen erfolgen.

Aus der Sitzung des Bauausschusses

Windischeschenbach

Gute Nachrichten gab's auch aus Gleißenthal. Das Dorf hat für die Restaurierung eines Kreuzes und den Platz rundherum 3000 Euro aus dem Regionalbudget bekommen. "Das Ganze muss bis 1. Oktober gemacht werden, sonst verfällt es", informierte Thomas Wilhelm.

"Ich bin angesprochen worden, dass sich der Spielplatz in der Schillerstraße in einem miserablen Zustand befindet", gab Karl Gaach an das Gremium weiter. Auch leere Bierflaschen würde hier rumliegen. Dazu konnte German Gierisch als Anwohner etwas sagen. Vor einigen Monaten hätten Schmierfinken den Spielplatz heimgesucht. Die Polizei habe zwar die Übeltäter gefasst, aber der Spielplatz befindet sich immer noch in einem schlechten Zustand. Budnik dankte für die Information und bat die Bürger weiterhin solche Missstände zu melden. "Es kostet ja auch Geld, die Spielplätze zu erhalten", sagte der Rathauschef.

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