15.02.2021 - 11:21 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Ein Tusch auf der Orgel zum Predigtende in der St.-Emmeram-Kirche

Am Faschingssonntag war die Narrhalla - dieses Jahr in kleiner Besetzung - zu Gast im Gottesdienst. Die Predigt hielt Pfarrer Hubert Bartels in Reimform.
von Miriam SperberProfil

„Ein kleiner Rest an Freude sollt doch sein, drum lud ich wie jedes Jahr die Narrhalla heute ein.“So lautete eine Zeile in Pfarrer Hubert Bartels Predigt am Faschingssonntag. Wie auch die vergangenen Jahre war die Narrhalla Windischeschenbach zu Gast im Gottesdienst. Neben Hofmarschall Dominik Neitz und Präsidentin Anita Nonnenmacher waren auch weitere vom Elferrat und der Garde gekommen – in diesem Jahr jedoch in geringer Besetzung.

Im Evangelium half Jesus einem Aussätzigen, nachdem dieser ihn darum gebeten hat. In der Predigt in Reimform rief Pfarrer Bartel deshalb auf: „Leute, wagt es ehrlich nachzudenken und lasst von Gott euch im Leben dann beschenken.“ Neben dem eigenen Willen, den man verfolgt, sei es auch wichtig daran zu denken, dass es im Vater unser „Dein Wille geschehe“ heiße. „Drum sollen wir unser Denken wieder neu aufs Wesentliche lenken. Das Leben dürfen wir genießen, wir brauchen nicht verdrießen“, erklärte Bartel in seiner Predigt. „Das Ich soll nicht alleine zählen, das Wir ist auch wichtig zu wählen.“ Mit einem Amen und einem Tusch von Organist Helmut Wolf schloss Bartels Faschings-Predigt.

Neben der Predigt in Reimform gestalteten Kantor Helmut Wolf, Kantorin Monika Burkhard und Kantor Andreas Kurz den Gottesdienst. Zur Kommunion sang Burkhard „Ave verum corpus“ von Edwald Elgar, Andreas Kurz sang „Kommt, Seelen, dieser Tag“ von Valentin Ernst Löscher. Und zum Auszug gab es das Lied „Blaze-away“ von Abe Holzmann, ein amerikanischer Marsch für die Orgel geschrieben, der tatsächlich für „Faschings-Feeling“ sorgte.

Am Ende ernteten nicht nur die Narrhalla für ihr Kommen und alle Sängerinnen und Sänger Applause, sondern es gab euch Beifall für Bartels Faschingspredigt.

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