09.05.2019 - 10:38 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Umbau zur Behörde ab 2021

Wie geht es mit der Stützelvilla weiter? Was genau macht das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung? Leiter Oliver Schrempel gibt im Stadtrat einen kurzen Einblick.

Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung soll nach einer Sanierung in die Stützelvilla umziehen. Leiter Oliver Schrempel informiert den Stadtrat über die weiteren Pläne.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Seit 2016 hat das Landesamt für die Digitalisierung, Breitband und Vermessung seinen Sitz in Windischeschenbach. Leiter Oliver Schrempel war am Mittwoch in die Stadtratssitzung gekommen, um die Behörde vorzustellen und kurz die Sanierungspläne für die Stützelvilla zu erläutern. Zurzeit ist das Landesamt im ehemaligen Telekomgebäude untergebracht. Zwei Referate befinden sich in Windischeschenbach. Das sind die Geotopografie und die Kartografie. "Wir bilden Landschaften digital ab und bereiten sie auf. Das kann digital oder auch auf Papier erfolgen", erklärte Schrempel. 30 Mitarbeiter sind in ganz Bayern unterwegs, um alle Änderungen, wie etwa eine neue Straße, zu erfassen. Dies alles finde sich dann im Bayernaltas wieder.

"Wir befinden um mitten im Prozess der Umstruktuirierung, auch personell", sagte der Behördenleiter. "70 Mitarbeiter in Waldsassen, 60 in Windischeschenbach - da wollen wir hin." 24 junge Leute machen derzeit eine Ausbildung beim Landesamt. "Und alle kommen aus der Region", freut sich Schrempel. Im September sollen weitere vier Azubis hinzukommen.

Um die Umgestaltung der Stützelvilla kümmert sich ein Regensburger Architekturbüro. Bis jetzt gibt es jedoch nur einen ersten Entwurf, was alles machbar ist. Neben Büros sollen Übernachtungsmöglichkeiten für Auszubildene sowie Räume für Schulungen und Besprechungen untergebracht werden. Die Stüzelvilla soll zum Fortbildungszentrum für Nordbayern werden. Auch die Amtsleitertagungen könnten dann in Windischeschenbach abgehalten werden. Der Abbruch des alten Anbaus sei für Oktober 2020 vorgesehen. Schrempel rechnet im März 2021 mit dem Baubeginn. "Wenn alles nach Plan läuft, sind wir glücklich, wenn wir Mitte 2024 umziehehn können." Der Behördenchef will an der Tradition der Stadt festhalten, die Sommerserenaden im Park der Villa zu veranstalten.

Die Bevölkerung schon früher einen Einblick in die Arbeit des Landesamtes bekommen. Die Behörde lädt am Kirchweihsonntag, 15. September, zum Tag der offenen Tür ein.

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