Windischeschenbach
29.01.2020 - 14:04 Uhr

Wasserwacht droht unterzugehen

Seit Jahren fehlt der Wasserwacht Windischeschenbach der Nachwuchs. Wie sieht die Zukunft der Ortsgruppe aus? Die Mitglieder freunden sich mit einer Lösung an.

Einige Geehrte der Wasserwacht mit (von links) Sonja Gaßner, Gerhard Menzl, Thomas Gaßner, Wolfgang Siebert, Evi Menzl, Max-Ferdinand Kreuzer, Christina Bäumler, Bernd Feustel und Horst Schellkopf. Bild: tok
Einige Geehrte der Wasserwacht mit (von links) Sonja Gaßner, Gerhard Menzl, Thomas Gaßner, Wolfgang Siebert, Evi Menzl, Max-Ferdinand Kreuzer, Christina Bäumler, Bernd Feustel und Horst Schellkopf.

Zunächst blickte Vorsitzende Christina Bäumler auf die Aktivitäten der 67 Mitglieder starken Ortsgruppe mit einem Durchschnittsalter von 52,86 Jahren zurück. Die Gerätehalle wurde mit neuen Rolltoren versehen, die Erste-Hilfe-Kurse wurden gut angenommen. Unterstützung bot die Ortsgruppe bei einer Vermisstensuche sowie der Absicherung eines Schwimmkurses im Freibad. Dadurch und durch diverse weitere Hintergrunddienste leisteten die Mitglieder im vergangenen Jahr 143 Arbeitsstunden. Kassiererin Sonja Gassner stellte einen positiven Kassenbericht vor.

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Abstimmung über die Zukunft der Ortsgruppe. Seit Jahren fehlen dringend notwendiger Nachwuchs sowie genügend Mitglieder, um diesen zu betreuen und auszubilden, schilderte Bäumler das Problem. Bereits nach der letzten Wahl habe das Vorstandsgremium verkündet, sich nach Ablauf der Amtsperiode 2021 für keine weitere Periode mehr zur Verfügung zu stellen. Eine neue Führungsspitze habe sich nicht gefunden. Deshalb galt es, eine Lösung für das Fortbestehen der Ortsgruppe nach 2021 zu finden und diese im kommenden Jahr auch umzusetzen.

In diversen Treffen mit der Kreiswasserwachtsleitung sind laut Bäumler verschiedene Szenarien durchleuchtet und die sinnvollste zur Abstimmung gestellt worden. Nun soll die Ortsgruppe ab 2021 als Stützpunkt in eine andere Ortsgruppe des Kreisverbandes Neustadt-Weiden eingegliedert werden. Mit dieser Idee konnten sich die meisten Mitglieder anfreunden. Sie beschlossen in einer Abstimmung unter Leitung von Bernd Feustel, Erich Sperber und Renate Nastvogel mit großer Mehrheit in diesem Sinne die Weichen für die Zukunft zu stellen. Im weiteren Jahresverlauf sollen nun Gespräche mit den anderen Ortsgruppen geführt werden, um die Aufnahme vorzubereiten.

Vorsitzende Christina Bäumler und Kreisvorsitzender Max-Ferdinand Kreuzer ehrten für langjährige passive Mitgliedschaft Elisabeth Weiß (10 Jahre), Arno Höfer, Karin Groher, Julia Joneitis, Christina Konz, Günther Zimmermann und Helmut Zimmermann (20 Jahre), Silvia Metelka (30 Jahre), Gerald Fleck, Markus Welsch, Markus Zacharias (35 Jahre), Dietmar Horn (40 Jahre), Josef Albrecht und Evi Menzl (45 Jahre), Bertwin Fleck, Horst Schellkopf, Paul Schinner und Robert Weiß (55 Jahre).

Für aktiven Dienst: Martin Haderer, Benjamin Höllerer, Nadine Potröck und Christian Greger (5 Jahre), Thomas Gassner und Philipp Gröner (10 Jahre), Benjamin Fifeik und Christina Bäumler (20 Jahre), Marion Hahn-Homolla (25 Jahre), Jürgen Köllner und Stephan Potröck (30 Jahre) und Harald Ullmann (40 Jahre) und Gerhard Menzl (50 Jahre).

 
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