28.05.2020 - 14:31 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Wissenschaften und Natur erleben

Das GEO-Zentrum an der KTB startet neu durch. Es setzt dabei auf interessante Angebote mit „Spaß und Hirn“ für Kinder und ihre Eltern.

Frank Holzförster (von links), Karlheinz Budnik, Stephan Oetzinger, Andrea Mack und Christina von Seckendorff stellen die kommenden Familien-Veranstaltungen in der wiedereröffneten Cafeteria bei Mindestabstand und Mund-Nase-Schutz vor.
von Redaktion ONETZProfil

Zur Information hierüber trafen sich am Montag in der gerade wiedereröffneten Cafeteria Stiftungsvorsitzende Christina von Seckendorff, ihr Stellvertreter, Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger, Karlheinz Budnik als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, Umweltpädagogin Andrea Mack, die das Familienprogramm ausgearbeitet hat, und der wissenschaftliche Leiter des GEO-Zentrums Frank Holzförster.

Dieser zeigte sich sehr erfreut darüber, dass das GEO-Zentrum seit seiner Wiedereröffnung am 11. Mai regen Zuspruch erhält. Bisher wurden bereits über 100 Besucher gezählt, davon allein 28 am letzten Sonntag. Damit sei unter Beachtung der Corona-Maßnahmen wieder ein bisschen Normalität eingekehrt.

Zusätzlich zur Cafeteria kann auch der Außenbereich mit zwei renovierten Ahorn-Rundtischen und Klappstühlen genutzt werden. Holzförster dankte dem Personal für seinen begeisternden Einsatz in diesen schwierigen Wochen, in denen wegen fehlender Gruppenführungen ein wirtschaftlicher Verlust verkraftet werden musste. Im Juni könnte eine weitere Lockerung für die Besucher eintreten, wenn eine Familie sich mit zwei weiteren treffen dürfe. Das bewährte Programm werde nun um ein Angebot speziell für Familien erweitert.

Dieses, ausgerichtet für Kinder zwischen vier und zehn Jahren mit ihren Eltern, stellte Andrea Mack vor. An drei Sonntagen im vierzehntägigen Abstand soll ihnen Entdeckerfreude am Forschen und Spaß an der Geologie, Naturwissenschaften und der Natur vermittelt werden. Beginn für die etwa 90-minütigen Erlebnisworkshops ist jeweils um 10, 13 und 15 Uhr. Am 21. Juni erkunden die Kinder mit ihren Begleitern zum Thema „Steinreich“ die Welt der Steine, mit denen mikroskopiert, experimentiert und geforscht wird. Am 5. Juli wird beim Thema „Tiere, Pflanzen und Boden“ die Natur im Labor nach Lebewesen untersucht. Schließlich darf am 19. Juli erlebt werden, was es mit der „Energie“ auf sich hat: Es wird mit Solar- und Windenergie experimentiert und die eigene Energie auf dem Energiefahrrad erprobt.

Mit zwei Familientagen von vier bis acht Stunden Dauer wird das bisherige Kinderprogramm ausgeweitet. Steinen, Pflanzen und Tieren werden im Labor Geheimnisse entlockt. Und getestet wird, ob Erwachsene oder Kinder schlauer, mutiger oder geschickter sind. Zur Mittagszeit gibt es Verpflegung, bei schönem Wetter in Form eines Picknicks am Lagerfeuer. Diese Veranstaltung soll, sofern sie gut angenommen wird, als fester Bestandteil in das regelmäßige Programm aufgenommen werden. Wie bei den Workshops steht danach den Familien Ausstellung und Erdbebensimulator, Mineraliensuche im Sandkasten, Basteln in der Kinderecke und die Schatzkiste zur Verfügung. Für Workshop und Familientag sind Anmeldungen unter mack[at]geozentrum-ktb[dot]de oder Telefon 09681/4004310 erforderlich.

Mit diesen Veranstaltungen ist für Bürgermeister Budnik Windischeschenbach wieder um ein Event reicher. Stephan Oetzinger hofft auf große Besucherresonanz gerade in den Pfingstferien. Christina von Seckendorff lobte die Weiterentwicklung der Angebote. Diese, so Andrea Mack, sollen im Sommer auch durch das Projekt „Naturgarten“ ergänzt werden, bei dem Bodenprofile erstellt, die Bedeutung der heimischen Hecken betont und ein Schaubienenstock gezeigt werden.

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