12.07.2020 - 10:22 Uhr
WinklarnOberpfalz

Abschied von Annemarie Mösbauer: Profil der Schule mitgeformt

Die Winklarner Schulfamilie sagt Adieu. Mit einer großen Feier auf dem Freigelände verabschiedet sie Lehrerin Annemarie Mösbauer, die in 40 Jahren rund 1000 Schüler unterrichtet hat. Das prägt.

Die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium und eine große Zahl an Ehrengästen sagten der engagierten Pädagogin Dank und verabschiedeten sie in den wohlverdienten Ruhestand.
von Elfriede WeißProfil

Viele Ehrengäste, Schüler und Kollegen verabschiedeten Lehrerin Annemarie Mösbauer nach 40 Jahren engagiertem Dienst in den verdienten Ruhestand. Auch der Herrgott meinte es gut, und die Verabschiedung konnte bei herrlichem Sommerwetter, mit dem entsprechenden Abstand, auf dem großzügigen Gelände der Grundschule gefeiert werden.

Mit der "Ode an die Freude" eröffnete die Flötengruppe der zweiten Klasse die Feier, und die erste Klasse sagte in Reimen "Good-bye und Adieu", dankte für schöne Stunden und wünschte alles Gute. Souverän vom neunjährigen Benjamin Götz auf dem Akkordeon begleitet, ließen Lina Schafbauer und Ella Röhrl in Gstanzln das Schulleben der aktiven Lehrerin Revue passieren. "Alles Gute zum Ruhestand" wünschten die Kinder der vierten Klasse mit Sprüchen und Buchstabentafeln.

Nach einem abschließenden Flötenstück zählte Rektorin Christine Schneider die vielen Verdienste von Annemarie Mösbauer auf, die 32 Jahre lang an der Grundschule Winklarn tätig war. Neben ihrer hervorragenden Unterrichtsarbeit habe sie mit vielfältigen außerunterrichtlichen Aktivitäten das Profil der Schule entscheidend mitgestaltet. Organisation von Sportfesten und die Aktion "Löwenzahn", für die sie viel Lob von den Zahnärzten der Region erhalten hatte, sind einige Beispiele. Auch die religiöse Erziehung lag ihr am Herzen, und so wurden unzählige Kreuzweg- und Adventsandachten sowie Gottesdienste von ihr gestaltet.

Erfolgreiche Grundschule:

Winklarn

Nicht zu vergessen sei ihre wertvolle Pressearbeit, die die Schule immer ins rechte Licht rückte. "Sie ist eine Lehrerin aus Überzeugung und mit hohen Ansprüchen, nicht nur an die Kinder, sondern auch an das eigene Handeln", hob die Schulleiterin abschließend hervor und überreichte ihr die Urkunde.

Als Geschenk der Schulfamilie bekam Mösbauer eine großzügige Ruhebank und Blumen. Bürgermeisterin Sonja Meier dankte Annemarie Mösbauer im Namen des Schulverbandes und des Arbeitskreises Hinterglas, bei dem sie als Verbindungsfachfrau das Profil entscheidend mitprägt, für ihr engagiertes Mitwirken. "Hut ab vor deiner Lebensleistung", sagte der Thansteiner Bürgermeister Walter Schauer, "du bist in deiner Berufung aufgegangen. In 40 Jahren wirst du rund 1000 Schülern Bildung vermittelt haben, dafür ein herzliches Vergelt's Gott."

Pfarrer Eugen Wismeth sprach vom Bild des "Sämanns", diese Funktion habe man ja als Lehrer sein Leben lang. Er dankte auch für die Arbeit in der Kirchengemeinde. Elternbeiratsvorsitzende Andrea Kunschir und Fördervereinsvorsitzende Monika Ermer sagten im Namen der Schülerschaft Dank und überreichten für die Ruhebank Kissen mit treffenden Sprüchen. "Was soll ich noch sagen", meinte die scheidende Lehrerin, "ich sage einfach danke für die Beiträge, die Reden und auch an den Herrgott." Mit der Hoffnung, dass Annemarie Mösbauer der Schule weiterhin treu bleibt, dem Lied "Danke" und einem Flötenstück wurde die würdige Feier beendet.

Sie ist eine Lehrerin aus Überzeugung und mit hohen Ansprüchen, nicht nur an die Kinder, sondern auch an das eigene Handeln.

Rektorin Christine Schneider

Rektorin Christine Schneider

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