26.11.2020 - 10:35 Uhr
WinklarnOberpfalz

Alte Fotos von Winklarn nicht wegschmeißen

Das Bild des ehemaligen Pfarrhofes (Aufnahme von 1995) ist für manchen Jugendlichen schon eine Rarität, da sie dieses Haus nicht mehr kennen, sondern nur die Baulücke.
von Annemarie MösbauerProfil

Die ersten Reaktionen auf den Winklarn-Kalender haben gezeigt, dass sich noch viele, auch jüngere Menschen für alte Fotos interessieren. Hans Schießl hat bereits vor vielen Jahren begonnen, eine Sammlung davon anzulegen. Diese soll nun weitergeführt werden. Bei Renovierungsarbeiten, Umbauten oder Haushaltsauflösungen gehen oft wertvolle Dokumente verloren. Auch wenn nicht jeder Interesse an geschichtlichen und alten Bildern hat, sollten sie trotzdem nicht weggeworfen werden. Fotografische Negative verbergen oft die schönsten Aufnahmen. Deshalb lautet die große Bitte der Marktgemeinde Winklarn zunächst nichts wegzuwerfen. Wer seine Dokumente der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen will, kann sich an die Marktgemeinde oder Hans Bock wenden. Er kümmert sich auch um die Erfassung. Bilder und auch Negative können vor Ort kopiert werden und brauchen nicht mitgenommen werden. Er sammelt zur Zeit alte Aufnahmen von Winklarner Häusern zur Ergänzung der Hausnamenrecherchen.

Auch der Arbeitskreis Hinterglas ist an Hinterglasbildern interessiert. Solche werden gerne angenommen oder abfotografiert. Zu diesem Thema könne man sich an den Arbeitskreis, an Maria Baumer oder Annemarie Mösbauer. Ziel ist es, diese alten Dokumente zu archivieren, aufzubereiten und vor allem für die Nachwelt zu erhalten. Manche unscheinbaren Fotos oder auch Sachen haben oft keinen materiellen Wert, aber einen historischen.

Hans Bock und Bürgermeisterin Sonja Meier sichten die von Hans Schießl zusammengetragenen Bildern.

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