12.02.2020 - 11:36 Uhr
WinklarnOberpfalz

Weiter auf Bürgernähe setzen

Eine Bilanz ihrer ersten Amtsperiode als Bürgermeisterin zieht Sonja Meier beim Auftakt der Wahlversammlungen in Winklarn. Als großen Faktor für die Gemeinde sieht sie das enorme Engagement im Ehrenamt.

Bürgermeisterin Sonja Meier und Landrat Thomas Ebeling zogen beim Wahlkampfauftakt der CSU Winklarn eine Bilanz ihrer Arbeit.
von Annemarie MösbauerProfil

Kein Platz mehr frei blieb im Gasthaus Simmerl, als CSU und Parteilose Wählergemeinschaft ihre Bewerber für die Kommunalwahl vorstellten. Sonja Meier blickte auf ihre erste Amtsperiode an der Spitze des Marktes zurück. Sie habe "stets das Wohl der Bürger im Fokus" gehabt. Viele Maßnahmen und Projekte seien angegangen worden. Meier erinnerte an den Bau des neuen Feuerwehrhauses, den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Haag, den Lückenschluss des Gehweges in der Neunburgerstraße, den Hochbehälterbau in Muschenried, die Errichtung des Mehrgenerationenspielplatzes und den Kauf eines neuen Feuerwehrautos für Schneeberg sowie die verlängerte Mittagsbetreuung und die Ferienbetreuung an der Grundschule.

Die Anstrengungen der Gemeinde belohnte der Landkreis 2016 mit dem ersten Platz beim Wettbewerb um die "Familienfreundliche Gemeinde". Guten Kontakte zum Landkreis, zum Bezirk, zum Freistaat Bayern und zum Bund ermöglichten die Sanierung des Thammer-Anwesens mit satten Zuschüssen: Von 1,5 Millionen Euro Bausumme, hatte die Gemeinde nur 400 000 Euro selbst aufzubringen.

Als zukünftige Projekte nannte Sonja Meier die Ausstattung der Feuerwehren, den Breitbandausbau und Straßenbaumaßnahmen. Besonders freut es die Bürgermeisterin, dass bei allen Aktivitäten die Vereine sowie Ehrenamtliche aus allen Altersschichten vertreten sind. "Mein Herz schlägt für Winklarn", betonte Meier und bat die Anwesenden um ihre Stimme. Sie versprach, weiter Bürgernähe zu pflegen, ihr sei es wichtig, mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss stellten sich die 24 Bewerber (8 Frauen und 16 Männer) für den Marktgemeinderat vor und nannte ihren Beweggründen zur Kandidatur.

Ebenfalls auf seine erste Amtszeit kann Landrat Thomas Ebeling zurückblicken. Finanzpolitisch sei Großes geleistet worden: Die Schulden seien von 37,7 Millionen Euro in 2014 auf 23,1 Millionen Euro reduziert worden. Die Investitionen stiegen von zehn Millionen Euro auf 20 Millionen Euro. Unter anderem nannte Ebeling den Ausbau von Kreisstraßen und die Einführung des Rufbussystems "Baxi". In den nächsten Jahren würden für den Breitbandausbau 54 Millionen Euro fällig.

Zum Abschluss erläuterte Ebeling noch den Wahlmodus, ehe sich die Kreistagskandidaten Birgit Höcherl, Tobias Ehrenfried, Sonja Meier und Barbara Ruhland vorstellten.

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