Winklarn
11.03.2021 - 12:21 Uhr

Gott als sicheres Fundament

Monika Bösl skizzierte am Altar die Situation der Frauen von Vanuatu. Bild: Lisa Bauer/exb
Monika Bösl skizzierte am Altar die Situation der Frauen von Vanuatu.

„Worauf bauen wir?“ unter diesem Motto feierte der Frauenbund Winklarn den Weltgebetstag in der Pfarrkirche St. Andreas. Im Mittelpunkt stand heuer der 80 Inseln umfassende Inselstaat Vanuatu im Südpazifik. Die Vorstandschaft hatte mit einer passenden Dekoration am Altar und Bildern an den Kirchenbänken für das passende Ambiente gesorgt.

Monika Bösl begrüßte alle Teilnehmer und ging kurz auf die Naturschönheiten Vanuatus, was wörtlich übersetzt „Unser Land für immer“ heißt, ein. Sie sprach aber auch von den Schattenseiten wie Naturkatastrophen und Klimawandel, sowie Gewalt gegen Frauen, mit denen das Südseeparadies am anderen Ende der Welt zu kämpfen hat.

Die Winklarner Frauen trugen anschließend Einzelschicksale von Frauen aus Vanuatu vor. Trotz immenser Schwierigkeiten meistern diese Frauen ihr Leben aus tiefem Gottvertrauen heraus. Das Gleichnis vom klugen Mann, der sein Haus auf Fels und nicht auf Sand baut (Matthäus 7, 24-27) soll dazu ermutigen, immer wieder neu zu fragen, ob das Haus des Lebens auf sicherem Grund gebaut ist.

Hans und Berta Bock umrahmten den Gottesdienst mit Orgel und Gesang. Pfarrer Eugen Wismeth spendete zum Schluss den Segen und Monika Bösl bedankte sich bei allen Teilnehmern für die würdige Mitfeier der Andacht. Mit der Kollekte werden Projekte unterstützt, die Frauen und Mädchen weltweit stärken sollen.

Da der gemütliche Teil des Weltgebetstages wegen der Pandemie entfallen musste, gab es für alle Teilnehmer Rezepte mit Nationalgerichten aus Vanuatu sowie ein Tütchen mit Blumensamen, das den ganzen Sommer über an die Solidarität mit den Frauen des Südseeparadieses erinnern und gleichzeitig ein Paradies für Insekten schaffen soll.

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