03.12.2019 - 16:01 Uhr
WinklarnOberpfalz

Dem Haus Identität geben

„Begegnung, Kultur, Tradition.“ Über diese drei Begriffe soll in Zukunft das Thammer Haus in Winklarn Identität bekommen. Die Renovierung ist nun zum größten Teil abgeschlossen, deshalb ist es Zeit für ein aussagekräftiges Logo.

Sissy Thammer stellt in der öffentlichen Sitzung die Entwürfe zur Namensgebung für das Thammer-Haus vor.
von Johanna BaierProfil

Sissy Thammer, die gebürtige Winklarnerin, um deren Elternhaus es sich handelt, stellte in der öffentlichen Sitzung des Marktgemeinderates neun graphische Entwürfe für den Namen "Thammer-Haus" vor. Diese stammen aus der Hand des Bayreuther Graphikers Florian Grasser, der sie im Auftrag von Sissy Thammer gefertigt hat.

Sissy Thammer drückte zunächst ihre Freude über die "beispielgebende" Sanierung des Leerstandes aus. "Damit hat die Marktgemeinde über ihre Grenzen hinaus etwas Großes mit Mehrwert geschaffen", so die nun in Bayreuth ansässige Intendantin und Geschäftsführerin beim Festival junge Künstler Bayreuth. Der Auftritt des Hauses nach außen soll Tiefe besitzen, soll ein Spiegel sein für das, was mit dem Haus verbunden ist. Nach längeren Diskussionen kamen drei Entwürfe in die engere Wahl, schließlich fiel die Entscheidung mit neun zu drei Stimmen für eine Variante. Somit ist eine grundsätzliche Richtung vorgegeben, Feinarbeiten stehen noch an. Die graphische Ausarbeitung des Logos ist ein Geschenk von Sissy Thammer an die Marktgemeinde.

Bei der alljährlichen Bedarfsmeldung an die Regierung der Oberpfalz-Städtebauförderung einigten sich die Räte auf folgende Maßnahmen: Neugestaltung der Bahnhofstraße bis zum Marktplatz (100 000 Euro), Kommunales Förderprogramm (Fassadenprogramm 45 000 Euro), Thammer Haus, Bauabschnitt II (100 000 Euro), Revitalisierung eines Leerstandes (100 000 Euro). Einstimmigkeit herrschte auch beim Antrag der Krabbelgruppe Winklarn für einen Zuschuss zur Anschaffung einer neuen Sitzgruppe. Momentan besuchen 18 Kinder diese Einrichtung, dafür reichen die vorhandenen Plätze nicht aus.

Bürgermeisterin Sonja Meier lud noch zur Bürgerversammlung am 11. Dezember um 19 Uhr in den Pfarrsaal ein. Abschließend informierte sie über einen erhaltenen Zuschuss von 500 Euro für die Restaurierung von Hinterglasbildern.

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