05.02.2020 - 14:43 Uhr
WinklarnOberpfalz

Hoffnungsträger der Marktgemeinde

Sieben Mädchen und vier Buben sind im Vorjahr im Bereich der Marktgemeinde Winklarn geboren worden. Die offizielle Begrüßung der jüngsten Bürger durch die Marktgemeinde findet in einem exklusiven Rahmen statt.

Bürgermeisterin Sonja Meier (rechts), ihre Stellvertreter Maria Baumer (links) und Monika Ermer (Dritte von links) sowie Familienbeauftragte Andrea Kunschir (Zweite von links) hießen die jungen Eltern mit ihrem Nachwuchs in der "guten Stube" des Thammer-Anwesens willkommen.
von Johanna BaierProfil

Die "gute Stube" des Thammer-Anwesens, des neuen Treffpunkts in Winklarn, hat die Gemeinde für diesen Anlass als Veranstaltungsort ausgesucht. Die offizielle Begrüßung der neugeborenen Kinder gibt es nun schon seit sechs Jahren in der Marktgemeinde und wird gerne angenommen. Auch heuer waren fast alle Familien mit einem Neugeborenen der Einladung gefolgt.

Bürgermeisterin Sonja Meier und ihre Stellvertreterinnen Maria Baumer und Monika Ermer hatten erstmals in das Thammerhaus eingeladen und somit gleich ein Zeichen für die Verwendung des Hauses gesetzt. Denn das erst vor kurzem eröffnete Anwesen mit historischer Vergangenheit wurde damit erstmals öffentlich genutzt – und zwar von den Jüngsten der Gemeinde.

Maria Baumer begrüßte die Familien und auch die Familienbeauftragte Andrea Kunschir. „Ein Kind ist ein Zeichen, dass Gott das Vertrauen in unsere Welt nicht verloren hat“, meinte sie einführend. Die Freude über ein Kind sei nicht nur bei den Eltern groß, auch eine Gemeinde „kann mit Kindern in die Zukunft blicken". Deshalb werde viel unternommen, um für junge Eltern attraktiv zu sein. Sie ging auf die zahlreichen Einrichtungen und Angebote im Markt ein: In Kinderkrippe, Krabbelgruppe und Kindergarten sei der Nachwuchs gut aufgehoben und mit der sanierten Grundschule könne die Gemeinde in jeder Hinsicht punkten. Zusätzlich ist eine Mittagsbetreuung im Angebot und auch das Essen werde frisch zubereitet geliefert.

Viele Spielplätze bereicherten die Ortsteile und einige Vereine engagierten sich vorbildlich in der Kinder- und Jugendarbeit. Hier nannte sie die Punkte Jugendfeuerwehr, musikalische Früherziehung und den TSV, der 80 bis 100 Kinder im Jahr betreut und fördert. Nicht zu vergessen das Ferienprogramm der Marktgemeinde, das seit seiner Einführung sehr erfolgreich angenommen und von Privatleuten und Vereinen ausgerichtet wird. Dieses biete den Kindern auch die Möglichkeiten in die Gruppierungen „hineinzuschnuppern.“

Der Markt wurde 2016 mit dem Preis "Familienfreundliche Kommune“ ausgezeichnet, erinnerte Baumer. Darauf dürften die Bürger sehr stolz sein. Für die Anliegen der jungen Familien sicherte sie zu, dass die Gemeinde stets offenes Ohr für sie haben werde. Erst jüngst habe man sich für die Einführung von Windelsäcken stark gemacht.

Familienbeauftragte Andrea Kunschir signalisierte, sich mit Anliegen und Wünschen an sie wenden zu können. Sie gab nähere Informationen zur Krabbelgruppe, die jeweils donnerstags ab 9 Uhr stattfindet. Interessenten seien willkommen. Außerdem nannte sie den 23. März als Termin für den Baby- und Kinderbasar. Helferinnen sind gefragt und können sich bei Andrea Kunschir melden. Außerdem informierte sie über die im Mai stattfindende Familienwoche. Als kleine Anerkennung übergab sie jeder Mutter einen Blumengruß.

Im Namen der Gemeinde überreichte Maria Baumer an jedes Kind ein Handtuch mit dem Gemeindelogo und einen Loop (Schlauch-Schal), verbunden mit guten Wünschen an die jungen Familien. Dritte Bürgermeisterin Monika Ermer hatte ebenfalls ein Präsent für die Kinder parat: ein „Bloober-Ei“. Dieses geht zurück auf den alten Brauch, einem kleinen Kind ein Ei zu überreichen, wenn es zum ersten Mal zu Besuch kam. Dies sollte vor allem beim Sprechen lernen helfen. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die jungen Familien austauschen und mit den Bürgermeisterinnen ins Gespräch kommen.

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