10.05.2022 - 16:48 Uhr
WinklarnOberpfalz

Als Kommandant Investitionen und Einsätze gemeistert

Bürgermeisterin Sonja Meier, Vorsitzender Stephan Pregler und Kreisbrandinspektor Richard Fleck verabschiedeten Peter Killermann. Für ihn gab es eine Collage, für seine Frau Blumen.
von Annemarie MösbauerProfil

18 Jahre war Peter Killermann Kommandant der Feuerwehr Winklarn. Nun wurde er in der Jahreshauptversammlung verabschiedet.

Vorsitzender Stephan Pegler berichtete über die letzten vom Lockdown geprägten beiden Jahre und blickte zuversichtlich auf 2022 mit folgenden Terminen: Muschenrieder Fest, Johannisfeuer, Altendorfer Feuerwehrfest und ein Ehrenabend im September. Pregler dankte allen, die eine Aufgabe im Verein oder zur Pflege des Feuerwehrhauses erledigten.

Der scheidende Kommandant Peter Killermann berichtete über die letzten zwei Jahre: Es gab coronabedingt begrenzte und vorsichtige Übungen, um am Ball zu bleiben. Zu 54 Einsätzen mussten die Aktiven ausrücken. Hinzu kamen die Großübungen in der Brandschutzwoche. Auch bei den First Respondern war es nicht leicht in der Pandemie. Stephan Killermann berichtete von 73 sehr unterschiedlichen Einsätzen. Aufgabe der Helfer ist die Erstversorgung bis der Rettungsdienst kommt, erklärte Stephan Killermann. Er bedankte sich bei Thomas Eckl vom BRK für die fachliche und bei der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung. Voller Stolz berichtete Jugendwart Uwe Groß von seinen Jugendlichen, die mit Eifer bei der Sache sind. Viele Abzeichen zeigen ihr Engagement.

In ihren Grußworten sparten Bürgermeisterin Sonja Meier und Kreisbrandmeister Richard Fleck nicht mit lobenden Worten. Vorstand Stephan Pregler dankte dem scheidenden Kommandanten Peter Killermann einfach für "Alles", um nichts zu vergessen. Er überreichte ihm eine Collage mit den verschiedensten Bildern der vergangenen 18 Jahre, einen Brotzeitkorb, einen Gutschein für ein Wochenende auf der Simbacher Hütte und Blumen für die Gattin Jasmin, die oft auf ihren Mann verzichten musste. Killermann bezeichnete sich selbst als den wohl der teuersten Kommandanten für die Kommune. In seiner Dienstzeit wurde das Feuerwehrhaus gebaut, ein neues Fahrzeug und kleinere Geräte angeschafft. Mit bewegenden Worten berichtete er von den Einsätzen, die prägten, aber auch von schönen Anlässen.

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