Winklarn
20.01.2026 - 17:19 Uhr

Traditionelles Sebastianifest in Winklarn gefeiert

Mit einer prachtvollen Prozession und inspirierenden Predigt wurde das Sebastianifest in Winklarn gefeiert. Es steht im Zeichen des Zusammenhalts, der Glaubenstreue und der Hoffnung.

Die Sebastiani-Träger versammelten sich mit den Geistlichen, den Ministranten und den Fahnenträgern zum Schlusslied im Altarraum. Bild: amö
Die Sebastiani-Träger versammelten sich mit den Geistlichen, den Ministranten und den Fahnenträgern zum Schlusslied im Altarraum.

Das Sebastianifest in Winklarn verlief wieder nach alter Tradition. Kilian Groß, Luca Groß, Alexander Killermann und Luca Pregler trugen die festlich geschmückte Statue unter den Klängen der Blaskapelle Kunschir in das Gotteshaus. Pfarrer Eugen Wismeth begrüßte alle. Sein besonderer Gruß galt dem Hauptzelebranten und Festprediger Pfarrer Georg Hartl. In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Anfänge der Kirche zurück. Schon seit Beginn sei die Bibel mit Blut geschrieben durch Christenverfolgungen oder den Tod einzelner Märtyrer, wie des heiligen Sebastian. Nicht durch Wunder könne die Welt gelingen, sondern durch Beiträge, die jeder leisten könne. Für die kleinen Schritte zum Ziel komme von oben Hilfe. So sei der häufigste Satz in der Bibel „Fürchtet euch nicht!“ Der Prediger ermunterte die Gläubigen: Schämt euch nicht, zu eurem Glauben zu stehen, wie es auch der heilige Sebastian getan habe. Er beendete die Predigt mit dem Zitat von Adolf Kolping: „Frisch ans Werk!“

Nach dem Gottesdienst formierte sich die eucharistische Prozession um den Marktplatz. Den Abschluss in der Kirche bildete das Sebastianslied „Stimmt Christen froh ein Loblied an“, der Segen und „Großer Gott, wir loben dich“. Der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst feierlich.

 
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