Mit Stimmen- und Flächenmehrheit haben die Winklarner Jagdgenossen einer Kündigung von zwei Jagdpächtern zugestimmt.
Zur Versammlung hieß Jagdvorsteher Gerhard Dietl die beiden Pächter Daniel Pirzer und Michael Amthor willkommen. Er sprach von einem „Bilderbuchrevier“ mit einem hohen Bestand an Rehen und Hasen. Lobend erwähnte er die Anstrengungen zur Kitzrettung. Dietl verlas das Kündigungsschreiben der weiteren Jagdpächter Slavomir Sirek und Daniel Plößl. Beide steigen in gegenseitigem Einvernehmen aus persönlichen Gründen aus dem Vertrag aus. Daniel Pirzer und Michael Amthor bleiben weiter Pächter. Für den Ausstieg stimmten schließlich 49 von 51 Jagdgenossen, flächenmäßig fiel das Votum mit 326,48 Hektar zu 42,87 Hektar aus.
Jagdpächter Daniel Pirzer sprach sehr lobend über das Revier. In Sachen Kitzrettung bat er die Landwirte darum, die Wiesen möglichst bald nach dem Durchsuchen zu mähen – „denn sonst kommen die Kitze wieder zurück“. Zuletzt habe man 30 Jungtiere vor dem Mähtod retten können.
Jagdvorsteher Dietl schlug vor, zwei Euro pro Hektar vom Reinerlös auszubezahlen und nicht abgeholte Beträge für den Wegebau zu verwenden. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Die Auszahlung erfolgt in bar am Sonntag, 15. August, von 11 Uhr bis 12 Uhr im Pfarrsaal in Winklarn.












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