Sebastian Graf führt neuen Verein "Kulturscheune Wirbenz"

Wirbenz bei Speichersdorf
23.09.2022 - 10:52 Uhr

Die Anzahl der Vereine in der Gemeinde Speichersdorf ist weiter gestiegen. „Kulturscheune Wirbenz e.V.“ ist für Bürgermeister Christian Porsch ein weiterer Meilenstein bei der Errichtung des Gebäudes für die Dorfgemeinschaft.

Der Vorstand des neu gegründeten Vereins „Kulturscheune Wirbenz e.V.“ mit Harald Graf, Peter Ferber, Markus Lindner, Jens Zimmermann, Julia Neuner, Sebastian Graf, Peter Burkhardt und Jürgen Günthner sowie Bürgermeister Christian Porsch (von links).

Einhergehend mit der Gründung bei der Informationsveranstaltung im Feuerwehrgerätehaus gab sich der neue Verein "Kulturscheune Wirbenz" eine Satzung. An der Spitze der achtköpfigen Führungsriege steht Sebastian Graf.

Im Zusammenhang mit der Errichtung der Kulturscheune informierte Bürgermeister Christian Porsch, dass der Gemeinderat uneingeschränkt hinter dem Vorhaben stehe. Auch wenn es in der Vergangenheit etwas "ruhiger" gewesen sei, sei das Projekt keineswegs eingeschlafen, "im Hintergrund hat sich vieles getan". Nachdem der Gemeinderat zur Realisierung der Kulturscheune eine einfache Dorferneuerung beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) in Bamberg beantragt hatte, teilte die Behörde der Kommune mit, dass für die Nordostoffensive viel Geld ausgegeben wurde und damit die Fördermittel ausgeschöpft sind.

Bauplan eingereicht

Ungeachtet dessen hat die Gemeinde das Vorhaben nicht aus den Augen verloren und den Bauplan zur Genehmigung eingereicht. Gemeinderat Jürgen Günthner bezeichnete Bürgermeister Porsch als "unermüdlichen Motor", um das Vorhaben zu realisieren. Das ALE habe zwischenzeitlich die Einleitung einer einfachen Dorferneuerung zum Zweck der Errichtung einer Kulturscheune befürwortet, auch wenn aktuell noch kein Förderbescheid vorliege.

Mit einer 3-D-Präsentation informierte Sebastian Graf über den aktuellen Planungsstand der Kulturscheune, die nördlich des Feuerwehrgerätehauses errichtet werden soll. Nach der Fertigstellung soll auch ein reibungsfreier Betrieb gewährleistet sein. Dies war auch Anlass, in der Infoveranstaltung den "Kulturscheune Wirbenz e.V." zu gründen. Zwei Dutzend anwesende Bürger und zugleich Gründungsmitglieder hoben den Verein aus der Taufe. Sie waren somit auch stimmberechtigt über den Beschluss einer Satzung. Diese wurde bereits vorab mit dem Registergericht abgestimmt. Einer Eintragung ins Vereinsregister steht daher nichts im Wege.

Einstimmig für Satzung

Die ausgearbeitete Vereinsatzung wurde unter der Federführung von Bürgermeister Christian Porsch detailliert erläutert. Demnach werden die Vereinsorgane auf vier Jahre gewählt. Wählbar sind Personen ab dem 18. Lebensjahr. Der Vorstand wird durch Ausschussmitglieder erweitert, deren Teilnahme an den Vorstandssitzungen zugelassen ist, jedoch ohne Stimmrecht. Die jeweiligen Ausschussmitglieder werden aus den ortsansässigen Vereinen (Feuerwehr, Dorfjugend, evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, Krieger- und Soldatenkameradschaft, Männergesangsverein, Jagdgenossenschaft und Wirbenzer Sportkegler) bestimmt. Die Vereinssatzung beinhaltet als Besonderheit, dass Vorstandsmitglieder nur in zwei der ortsansässigen Vereine der Führungsriege angehören dürfen. Klar definiert sind auch die Aufgaben des Scheunenwartes. Die Satzung wurde einstimmig beschlossen.

Bei der Erstwahl der Vorstandsriege (jeweils einstimmiges Votum) ergab sich folgendes Ergebnis: Vorsitzender Sebastian Graf, Stellvertreterin Julia Neuner, Schatzmeister Peter Ferber, Schriftführer Jürgen Günthner, Scheunenwart Peter Burkhardt, Stellvertreter Jens Zimmermann sowie Kassenprüfer Harald Graf und Markus Lindner. Die Mitgliedsbeiträge sind auf zehn Euro für Erwachsene und fünf Euro für Personen unter 18 Jahren festgelegt worden.

Open Air im Juni 2023

Vorsitzender Sebastian Graf kündigte an, die Kulturscheune mit Leben erfüllen und auch auswärtiges Publikum anlocken zu wollen. Als Auftakt ist im kommenden Jahr am Donnerstag, 8. Juni (Fronleichnam), eine Open-Air-Veranstaltung mit Blasmusikantengruppen fest terminiert. Neben zünftiger Musik ist mit Weißwürsten, Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Hintergrund:

Auszüge aus der Vereinssatzung

  • Vereinsorgane: auf vier Jahre gewählt
  • wählbar: Personen ab dem 18. Lebensjahr
  • Vorstandsmitglieder: dürfen nur in zwei der ortsansässigen Vereine der Führungsriege angehören
  • Ausschussmitglieder: aus den ortsansässigen Vereinen (Feuerwehr, Dorfjugend, evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, Krieger- und Soldatenkameradschaft, Männergesangsverein, Jagdgenossenschaft und Wirbenzer Sportkegler) bestimmt, ohne Stimmrecht
 
 

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