Für den erkrankten Jagdvorsteher Stefan König leitete sein Stellvertreter Michael Sticht Jagdversammlung. Nach einstimmigem Beschluss steht der Holzspalter nun nur noch Jagdgenossen zur Verfügung. In diesem Zusammenhang erfolgte eine ausführliche Sicherheitsunterweisung in die Maschine.
Kassier Tobias Reindl berichtete von einem positiven Kassenstand. Laut Jagdpächter Wolfgang Schödel sind 25 Rehe, aber kein Wildschwein geschossen worden. Ein Wildschaden wurde abgewickelt.
Wolfgang Schödel führte aus, dass sein Jagdrevier bei der Jagdangliederungsgenossenschaft mit 253 Hektar im überschaubaren Rahmen liege. Wer einem Wolf in freier Wildbahn begegne, solle das Tier im Auge behalten und ruhig reagieren, da der Wolf in der Regel keinen Kontakt zum Menschen suche, riet der Jagdpächter. Der Landesbund für Vogelschutz pflege und schütze die ausgewiesenen Schutzgebiete der vorhandenen Wiesenfläche im Jagdgebiet.
Bürgermeister Günter Kopp sah in den vielseitigen Landschaften eine natürliche Heimat für die verschiedenen Tierarten. Im Einklang mit der Natur zu stehen und den Bedürfnissen von Tieren und Menschen gerecht zu werden, sei die große Herausforderung unserer Zeit. Der Rathauschef dankte allen Akteuren für die konstruktive Zusammenarbeit.
Michael Sticht dankte dem Pächterehepaar Kappauf für die Bewirtung. Wegen der Schonzeit war es nicht möglich, ein Reh für das Jagdessen zur Verfügung zu stellen, dies wird aber in einer vorgezogenen Jagdversammlung nachgeholt.













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