Dürnsrichter Schule nutzt Förderprogramme

Es geht wieder in Richtung Normalität. Für den Schulverband Fensterbach/Schmidgaden bilanzierte Vorsitzender Christian Ziegler: "Wir sind bisher einigermaßen passabel durch die Krise gekommen".

Die Grundschule Dürnsricht gehört zum Schulverband Fensterbach/Schmidgaden, der bei einer Sitzung Bilanz zog nach weit über einem Jahr Corona-Zeit und den Haushalt 2021 verabschiedete.
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Der Sitzungssaal im Fensterbacher Rathaus war weit über ein Jahr lang verwaist. Jetzt fand erstmals wieder eine Zusammenkunft statt, trafen sich die Mitglieder des Schulverbands Fensterbach/Schmidgaden zu einer Tagung, die nur mit positiven Nachrichten einher ging. Sie ließ sich so beschreiben: Die finanzielle Lage ist geordnet, es gibt weder Sorgen noch Probleme.

Der Fensterbacher Gemeindekämmerer Thomas Rambach führt die Geldgeschäfte des Verbands. Er berichtete zunächst von zahlreichen Anschaffungen auf dem elektronischen Sektor. Für Schüler und auch für das Lehrpersonal an der Grundschule Dürnsricht und der Hauptschule Schmidgaden wurden Geräte beschafft, an deren Kauf sich der Freistaat mit großzügigen Subventionen beteiligte. "Mit bis zu 90 Prozent", wie Rambach betonte. Der Kämmerer erinnerte außerdem daran, dass an der Schule Dürnsricht im vergangenen Jahr das Breitband verlegt wurde. Auch hier habe es staatliche Unterstützung gegeben.

Von den Verbandsräten waren die Jahresrechnungen für 2018 und 2019 zu genehmigen. Drei Mitglieder des Gremiums hatten sie geprüft und für tadellos befunden. Das führte zur Entlastung des Verbandsvorsitzenden Christian Ziegler.

In gewohnt ausführlicher Art beschrieb Kämmerer Rambach den Haushalt für das Jahr 2021. 390 700 Euro stehen im Verwaltungsetat, 60 000 Euro kommen in in die Rubrik "Vermögen". Rambach nannte Zahlen. Bei den Einnahmen zum Beispiel die Schulverbandsumlage, bei der über die Gemeinden Fensterbach und Schmidgaden heuer 365 400 Euro in die Kasse kommen. Wesentliche Ausgaben sind 106 400 Euro an Arbeitnehmervergütungen und 114 000 Euro für Mieten und Pachten. Der Haushalt wurde einstimmig genehmigt.

Corona brachte es mit sich, dass über eine Gebührenregelung für die Mittagsbetreuung in den Monaten Januar bis Mai 2021 geredet werden musste. Da sie kaum stattgefunden hat, müssen Eltern nicht in die Tasche greifen. Im Gegensatz dazu wird es allerdings eine Beitragsanhebung geben. Nach einer Mahnung der Prüfungsbehörde werden die sogenannten Kopierkosten für Eltern von Schülern von bisher 11 auf 15 Euro angehoben. "Man muss dabei nicht nur das verbrauchte Papier im Blick haben, sondern auch die Wartungs- und Bereitstellungkosten von Geräten", sagte Verbandsvorsitzender Ziegler.

Die Coronalage hat sich entspannt, auch für die Schüler beginnt der Alltag wieder. Die Dürnsrichter Rektorin Heidi Neidl nahm diese Situation zum Anlass einer Dankabstattung an die Bürgermeister Christian Ziegler (Fensterbach) und Josef Deichl (Schmidgaden). Beide erwiderten diese Anerkennung und ließen anklingen, man sei gemeinsam einigermaßen passabel durch schwere Zeiten gekommen.

Wert auf digitale Ausstattung gelegt

Dürnsricht Gemeinde Fensterbach
Hintergrund:

Schulverbandshaushalt 2021

  • Der Verwaltungshaushalt schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 390 700 Euro
  • Im Vermögenstetat steht die Summe von 60 000 Euro.
  • Die Schulverbandsumlage beträgt 365 400 Euro. Sie wird von den Gemeinden Fensterbach und Schmidgaden anteilig bestritten.
  • Aus dem Bereich Fensterbach kommen 90 Schüler, aus Schmidgaden 55 Schüler. Für jeden von
    ihnen sind 2520 Euro an den Verband zu zahlen.

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