Wolfsfeld bei Kastl
22.05.2019 - 10:30 Uhr

Wolfsfelder eröffnen den Kastler Kirwareigen

Der Blick zum Himmel war entspannt. Dieses Mal passte das Wetter fürs Austanzen des Baumes in Wolfsfeld. Die Kirwa eröffnete den Reigen der Kastler Traditionsfeste.

Die 16 Wolfsfelder Kirwapaare eröffneten den Kastler Kirwareigen und ermittelten mit Hilfe der drei Allersburger Musikanten das neue Oberkirwapaar. Edeltraud Donhauser und Johannes Ehbauer (Mitte, am Baum) freuten sich über die neue Aufgabe. Bild: jp
Die 16 Wolfsfelder Kirwapaare eröffneten den Kastler Kirwareigen und ermittelten mit Hilfe der drei Allersburger Musikanten das neue Oberkirwapaar. Edeltraud Donhauser und Johannes Ehbauer (Mitte, am Baum) freuten sich über die neue Aufgabe.

Bereits am Samstagnachmittag mit dem Aufstellen des stattlichen Kirwabaums ging der Feiermarathon los. Zum Kirwaauftakt spielte am Abend die Band Öha zur Unterhaltung auf und brachte gleich Stimmung ins Zelt. Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst vor dem Wolfsfelder Kirchlein mit anschließendem Frühschoppen im Festzelt. Anschließend ging es auf den Höhepunkt der Wolfsfelder Kirwa zu, dem Kirwamoidl-Einholen und dem Austanzen des Baums mit dem Ausschaun des Oberkirwapaares. Die Gäste im Festzelt wurden derweil mit Oberpfälzer Volksmusik von den Birgländer Musikanten unterhalten.

In Wolfsfeld ist es schon immer der Brauch, dass die Paare mit dem Kirwawagen von Stefan Hofmann aus Ehringsfeld mit vier vorgespannten Rössern zum Baumaustanzen kommen. Und so ging's mit 16 Kirwapaaren und drei Allersburger Musikanten als Begleitung von Ehringsfeld nach Wolfsfeld zünftig mit der Kutsche übers Land.

Am Tanzboden beim Kirwabaum angekommen, spielte die drei Boum aus dem Lauterachtal zum Kirwatanz auf. So konnten die Paare bei Walzer, Polka, Bayerischen, Dreher oder Zwiefachen zeigen, was sie im Volkstanzkurs gelernt hatten. Der Blumenstrauß des Oberkirwapaars blieb diesmal bei Edeltraud Donhauser aus Erlheim und Johannes Ehbauer aus Allmannsfeld hängen. Die Herzdame händigte ihrem Johannes den Burschenhut aus; umgekehrt machte der Johannes kurzen Prozess, schnappte sich das Kirwatuch für sein Moidl und legte es ihr um. Am Abend brachten D`Boazn Briada Stimmung ins Zelt.

Der Montag begann Mittags mit einem kräftigen Menü, um wieder fürs Kirwawildsautreiben – so wird in Wolfsfeld das Kirwabärtreiben genannt – fit zu sein. So zog die Gruppe mit der rußgeschwärzt von Haus zu Haus, Kirwasprüchlein wurden aufgesagt und die Leute angeschwärzt, die sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.

Den Kirwabärn machte Sebastian Färber, den Treiber Jakob Tischner und die Kirwahex war Lena Federl. Abends spielten dann Hoarschaorf zur Unterhaltung auf und beendeten die Wolfsfelder Kirwa 2019, bei der es Petrus nur am Montag regnen ließ.

 
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