Am 8. Januar ist Maria Gmeiner aus Woppenrieth bei Waldthurn im Alter von 88 Jahren gestorben. Die Begräbnismesse fand in der Lennesriether Jakobuskirche statt. Waldthurner Pfarrer Norbert Götz sowie Pfarrer Alfons Forster aus Michldorf zelebrierten mit Unterstützung von Diakon Berthold Schwarzer die Trauermesse.
Götz meinte, der Weg der Verstorbenen sei in letzter Zeit sehr schwer gewesen. Für Maria Gmeiner sei Jesus Christus von Kindheit an der Leitstern des Lebens gewesen. Begonnen hat der Lebensweg von Gmeiner in Troglau bei Kemnath/Stadt, wo sie als Maria Zrenner geboren wurde. Sie war die Dritte von sechs Geschwistern. Zur Schule ging sie in Kastl bei Kemnath, sie absolvierte eine hauswirtschaftliche Ausbildung. Am 16. Mai 1961 heiratete sie auf dem Fahrenberg ihren Mann Alfons. „An diesem Tag im Mai hat es übrigens geschneit“, berichtete Götz weiter. So kam sie auf den Müllnerhof in Woppenrieth. Acht Kindern schenkten die Eheleute das Leben: einem Buben und sieben Mädchen. Die Arbeit im Haus und in der Landwirtschaft habe sie ausgefüllt. Ein schwerer Schlag sei der Tod ihres Mannes im Jahr 1991 und der Tod ihres Sohnes Norbert im Jahr 2020 gewesen.
Ihre 22 Enkel und vier Urenkel waren ihr Stolz, sie hat sich über jede Einladung gefreut. Begehrt und geschätzt waren ihre vielen Strümpfe und Socken, die sie mit einer Perfektion für Familie aber auch für Hilfsaktionen gestrickt hat. Im Jahr 2020 ist Maria Gmeiner von Woppenrieth in das Waldthurner Gesundheitszentrum übergesiedelt. Wichtig waren ihr die Freundschaften am Markt und es war ein kurzer Weg in die Pfarrkirche. „Ein Segen ist es gewesen, dass sie bis zuletzt geistig noch voll da war“, sagte Götz. Zur Trauermesse waren auch viele Kolleginnen des Katholischen Frauenbunds Waldthurn gekommen, bei dem sie seit 1965 Mitglied war. Gerne ist sie zu den KDFB-Veranstaltungen gegangen, hat auch für das Priesterhilfswerk gesammelt. Der Waldthurner Kirchenchor unter der Leitung von Manuela Grünauer umrahmte den Gottesdienst gesanglich, Georg Schmidbauer begleitete an der Orgel. Die Verstorbene wurde am Lennesriether Friedhof unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beerdigt.













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