18.05.2021 - 13:28 Uhr
WunsiedelOberpfalz

Fichtelgebirgsverein trauert um Monika Saalfrank

Monika Saalfrank, die Vorsitzende des Fichtelgebirgsvereins, ist überraschend verstorben. Sie wurde 70 Jahre alt. Seit 2017 führte sie den großen Verein mit 19.000 Mitgliedern.

Monika Saalfrank
von Autor FPHProfil

Am Montag hat der Fichtelgebirgsverein bekanntgegeben, dass Monika Saalfrank, die Hauptvorsitzende des Fichtelgebirgsvereins und Vorsitzende des Ortsvereins Schwarzenbach an der Saale, im Alter von nur 70 Jahren völlig überraschend gestorben ist.

Monika Saalfrank trat dem Fichtelgebirgsverein 1995 bei und vertrat bereits zwei Jahre später, bis einschließlich 1999, den Ortsverein in ihrer Heimatstadt Schwarzenbach an der Saale und später das Gebiet IV im Hauptausschuss. Seit 2005 war sie Vorsitzende des FGV Schwarzenbach und begann vier Jahre später ihr Engagement auf der Ebene des Hauptvereins. Von 2009 bis 2017 war sie stellvertretende Hauptvorsitzende, ab 2017 schließlich Hauptvorsitzende des Fichtelgebirgsvereins.

In all diesen Jahren galt ihr besonderes Engagement dem Wandern, der Ausbildung der Wanderführer und dem heimatlichen Natur- wie Landschaftsschutz. Vor allem ihr Hausberg, der Kornberg, lag ihr am Herzen, weshalb sie sich für den Fichtelgebirgsverein frühzeitig bei den Planungen zum Ausbau seiner Infrastrukturen engagierte. Darüber hinaus war sie regelmäßig auf Verbandstagungen des Bayerischen Wanderverbands, des Zweckverbands der Fichtelgebirgsmuseen und in vielen anderen Ausschüssen tätig, um ihre Stimme für ihre Heimat zu erheben, heißt es im Nachruf des FGV. Bei all diesen Projekten sei es ihr nicht um einseitige Argumentationen gegangen, sondern darum, ein gutes Miteinander zu schaffen. „Sie war eine Verfechterin ihrer Positionen, aber auch eine aufmerksame Zuhörerin, wenn sie Informationen gegeneinander abwog, um schließlich eine für alle tragbare Lösung zu finden.“

Für ihren Einsatz im Fichtelgebirgsverein erhielt Monika Saalfrank im Jahr 2008 die Ehrennadel in Silber und 2014 in Gold.

Monika Saalfrank selbst hatte nach ihrer Wahl zur Hauptvorsitzenden des Fichtelgebirgsvereins im Jahr 2017 auf der Website des Vereins geschrieben: „Ich bin trotz meines beruflichen Ruhestands immer noch lernwillig und freue mich riesig auf die neue Herausforderung. Ich werde zusammen mit meinen beiden Stellvertretern, Jörg Nürnberger und Adrian Roßner, sowie dem Hauptausschuss unseren Fichtelgebirgsverein so weiterführen, dass wir auch in der Zukunft gut aufgestellt sind und die zunehmend schwerer werdenden Aufgaben gemeinsam meistern können. Mein Ziel ist es, die Jugend künftig mehr einzubinden und somit den Fortbestand unseres Heimatvereins zu sichern.“

In dem Schreiben der FGV-Vereinsführung heißt es weiter: „Mit ihr verliert nicht nur der Fichtelgebirgsverein eine seit Jahrzehnten für seine Projekte aktive Mitstreiterin, sondern die Region zudem eine wahre Grande Dame, eine Institution, die uns allen fehlen wird.“

Hier ein Bericht zum Fichtelgebirgsverein Waldershof

Waldershof

 

 

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