22.06.2022 - 10:36 Uhr
Wurz bei PüchersreuthOberpfalz

Steile Anstiege, jede Menge Kilometer: In drei Tagen mit dem Rennrad von Wurz zum Gardasee

Sechs Freunde fahren mit dem Rennrad von Wurz zum Gardasee. In drei Etappen erreichen sie Torbole. Unterwegs geht es zur Sache. Anstiege mit teilweise mehr als 12 Prozent und der 15 Kilometer lange Jaufenpass verlangen den Radlern viel ab.

von Externer BeitragProfil

Der begeisterte Radsportler Ronald Flieger kam vor einiger Zeit auf die Idee, mit dem Rennrad von seinem Wohnort in Wurz nach Torbole zum Gardasee zu fahren. Als er den Vorschlag fünf weiteren Radsportfreunden aus Wurz und Umgebung unterbreitete, waren diese sofort mit von der Partie. Schnell war man sich einig, dass man die Tour in drei Etappen absolvieren möchte. Flieger übernahm die Planung der Tour, Buchung der Unterkünfte sowie der Verpflegung. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, entschloss man sich, ein Begleitfahrzeug einzusetzen, das Rudi Kreuzer von der gleichnamigen Kfz-Werkstätte aus Wurz zur Verfügung stellte. Kreuzer, selbst Radsportler, fuhr lieber auf dem Rennrad mit.

So startete die Tour um 6 Uhr morgens von Wurz aus. Die ersten fünf Fahrer, Günther Burkhard, Johannes Wolf aus Windischeschenbach, Ronald Flieger und Sven Gleissner aus Wurz und Michael Ramirez aus Reuth, hatten eine Tour mit 225 geplanten Kilometern und 1640 Höhenmeter vor sich. Nach knapp vier Stunden und 110 Kilometern war der erste Verpflegungspunkt in Pentling erreicht. Die Tour führte nach der Pause weiter über Bad Abbach und Moosburg an der Isar nach Parsdorf bei München. Die erste Etappe war nach gut acht Stunden Fahrzeit absolviert.

Die nächste Etappe mit etwa 190 Kilometern und 2000 Höhenmeter führte zunächst durch den Ebersberger Forst am Tegernsee vorbei. In Kreuth wartete der Verpflegungsbus. Danach ging es weiter über den Achensee nach Österreich. Im Jenbachtal kam die erste steile Abfahrt Richtung Innsbruck. Die Stärkung in Schwaz war dringend nötig, denn kurz nach Innsbruck warteten die ersten Anstiege mit teilweise mehr als 12 Prozent über die alte Römerstraße hinauf zum Brenner. Jedenfalls war nach etwa siebeneinhalb Stunden Fahrt und weiteren 190 Kilometer der nächste Zielort Sterzing erreicht.

Am dritten Tag erwartete die Radsportfreunde gleich früh am Morgen eine große Herausforderung. Es musste der Jaufenpass mit einer Länge von etwa 15 Kilometern und etwa 1100 Höhenmetern absolviert werden. Am Gipfel herrschten nahezu eisige Temperaturen. Noch einmal Kräfte bündeln war angesagt, da im Anschluss eine 20 Kilometer lange Abfahrt nach Meran auf die Radsportler wartete. Weiter führte die Tour am Kalterer See die Südtiroler Weinstraße entlang. Erste Vorfreude auf den Gardasee machte sich breit. Die währte allerdings nicht lange. Ein heftiges Gewitter zwang das Team, für die letzten Kilometer nach Torbole das Begleitfahrzeug zu nutzen. Die Tour wurde nach 130 Kilometern witterungsbedingt beendet. Im Hotel am Gardasee angekommen, plante die Gruppe gleich Touren am Gardasee. Einmal ging es am Gardasee in Richtung Bardolino, eine Tour mit über 18 Prozent Steigung, 80 Kilometern Länge und 850 Höhenmetern, ein anderes Mal ging es auf der Westseite des Gardasees nach Limone, anschließend führte die Brasa Schlucht hinauf zur Ortschaft Pieve.

 
 

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