Pressath
23.05.2018 - 20:00 Uhr

43. Internationaler Wandertag in Pressath: Von wegen nicht angesagt!

Wer sagt, Wandern sei nicht im Trend? Die Bilanz des 43. Internationalen Wandertages in Pressath spricht eine andere Sprache.

Auf die Wanderfreunde aus Grafenwöhr und Zintlhammer ist Verlass: Quasi als "Stammkunden" dürfen sie sich über Wandertags-Siegerprämien der Wanderfreunde Pressath freuen. Mit auf dem Bild sind Bürgermeister Werner Walberer (links), Vorsitzender Albert Ficker (Zweiter von rechts) und Vizevorsitzender Anton Ficker (Dritter von links).  	Bild: bjp
Auf die Wanderfreunde aus Grafenwöhr und Zintlhammer ist Verlass: Quasi als "Stammkunden" dürfen sie sich über Wandertags-Siegerprämien der Wanderfreunde Pressath freuen. Mit auf dem Bild sind Bürgermeister Werner Walberer (links), Vorsitzender Albert Ficker (Zweiter von rechts) und Vizevorsitzender Anton Ficker (Dritter von links). Bild: bjp

Rund 1700 Teilnehmer meldeten sich für den Internationalen Wandertag an, um eine der drei Strecken von 5, 10 und 20 Kilometern Länge zu erkunden - mehr als im Vorjahr. Besonders freuten sich die Organisatoren über fast 1100 Anmeldungen von "Nicht-Pressathern" Anmeldungen aus der ganzen Oberpfalz, Franken und Niederbayern.

Mitglieder von 36 Gast-Wandergemeinschaften waren am Samstag und Sonntag auf "Schusters Rappen" rund um Pressath unterwegs, um nicht nur die Landschaft zu genießen, sondern im Sinne des vom Deutschen Volkssportverband ausgegebenen Mottos "Wandertag der biologischen Vielfalt" auch Fauna und Flora kennenzulernen.

Hinzu kamen zehn Gruppen aus der Haidenaabstadt. "Das Gewitter am Samstagabend hat uns nicht aus der Bahn geworfen", vermerkte zweiter Wandervereinsvorsitzender Anton Ficker bei der Abschlussveranstaltung am Sonntagvormittag, zu der auch der Bezirksvorsitzende des Deutschen Volkssportverbands Franz Kummetsteiner angereist war.

Im großen Ganzen habe es der Himmel gut mit den Wanderern gemeint, freute sich Ficker und dankte allen Helfern, darunter den Sanitätern von der Rotkreuz-Bereitschaft und den Kuchenspenderinnen. Im Namen der Stadt übergab Bürgermeister Walberer als Schirmherr des Wandertages eine Anerkennung in klingender Münze "für eure wertvolle Arbeit, die auch unserer Stadt nützt". Den Preis für die teilnehmerstärkste Pressather Abordnung überreichten Albert Ficker und Werner Walberer wieder einmal mehr an die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Zintlhammer.

Weitere von Mäzenen aus Pressath und Umgebung gestiftete Trophäen in Gestalt edler Präsentkörbe gingen an die Nordic-Walking-Abteilung des TSV Pressath und die FFW Troschelhammer. Die größte auswärtige "Fraktion" stellten mit 130 "Wandervögeln" erneut die Wanderfreunde Grafenwöhr, gefolgt von Vereinen aus Kirchenthumbach, Winkelhaid, Hirschau und Neunburg.

Das Gewitter am Samstagabend hat uns nicht aus der Bahn geworfen.Anton Ficker, zweiter Wandervereinsvorsitzender

 
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