14.05.2018 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Karl Holmeier informiert über Städtebauförderung Lebenswertere Innenstädte

Für den CSU-Parlamentarier ist es ein "Kernanliegen der Städtebauförderung, gute Lebenschancen unabhängig vom Wohnort, in Städten und Gemeinden, in allen Regionen Deutschlands zu schaffen". Er weist darauf hin, dass mit der Städtebauförderung Bund und Länder die Kommunen bereits seit 1971 unterstützen.

Die Generalsanierung des historischen Pfleghofes in Schwandorf wurde über Städtebaumittel gefördert. Dort sind jetzt das Tourismusbüro, die VHS und die Schülerbetreuung der Gerhardingerschule untergebracht. Bild: Götz
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Es gibt zwischenzeitlich sogar einen "Tag der Städtebauförderung". Der wird Anfang Mai begangen, heuer schon zum vierten Mal - und war auch der Anlass für Holmeier, auf die Ursachen und die zugehörigen Summen hinzuweisen, die in den letzten zehn Jahren in den Landkreis Schwandorf geflossen sind.

Mittel auf Rekordniveau

Angesichts der sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen, insbesondere des demografischen Wandels und der digitalen Transformation, wurden die Bundesmittel für die Städtebauförderung in der vergangenen Legislaturperiode auf das bisherige Rekordniveau von 790 Millionen Euro erhöht. Ziel sei es laut Holmeier, das lebendige Miteinander in Städten, Dörfern und Gemeinden zu erhalten und weiterhin mit der Städtebauförderung zu stärken.

Zugleich gebe die Städtebauförderung in den Regionen wichtige wirtschaftliche Impulse, versichert der Politiker. Mit ihrer Hebelwirkung von 1 zu 7 löse sie private Folgeinvestitionen in Milliardenhöhe mit entsprechend positiven Auswirkungen auf Arbeit und Beschäftigung aus. "Insbesondere das regionale Baugewerbe und das lokale Handwerk profitieren davon", weiß der Parlamentarier und urteilt: "Die Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung ist eine Gemeinschaftsleistung vieler Akteure, sie lebt vom Miteinander vieler Partner. Die Beteiligung von Verbänden, Vereinen und der Bürgerschaft an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes ist ein Teil dieser hervorragenden Gemeinschaftsleistung."

Den Mitteilungen des Bundestagsabgeordneten - dessen Wahlkreis die beiden Landkreise Schwandorf und Cham umfasst - ist zu entnehmen, dass vier der sieben Schwerpunkte der Städtebauförderung in den letzten Jahren und Jahrzehnten im Landkreis Schwandorf lagen, drei im Landkreis Cham. So sind 7,4 Millionen Euro in die Sanierung und Entwicklung der Schwandorfer Altstadt geflossen, über vier Millionen Euro kamen für gleichlautende Zwecke der Stadt Nabburg zugute, eine ähnliche Summe ging nach Neunburg vorm Wald. Dort hat man mit dem Geld nicht nur die Altstadt saniert und entwickelt, sondern auch vom Programm Aktives Stadtzentren profitiert. Denkmalschutz, Sanierung und Entwicklung der Altstadt werden auch in Burglengenfeld groß geschrieben. Der Bund stellte dafür bislang 2,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Folgende Kommunen kamen ebenfalls in den Genuss von Gelder aus der Städtebauförderung: Altendorf (0,28 Millionen Euro), Bruck (0,95 Millionen), Maxhütte-Haidhof (0,22 Millionen), Niedermurach (0,069 Millionen), Nittenau (0,8 Millionen), Oberviechtach (0,78 Millionen), Pfreimd (1,12 Millionen), Schönsee (0,72 Millionen), Schwarzach (0,29 Millionen), Schwarzenfeld (0,06 Millionen), Wackersdorf (0,13 Millionen), Wernberg-Köblitz (0,64 Millionen) und Winklarn (0,3 Millionen).

Die Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung ist eine Gemeinschaftsleistung vieler Akteure.Karl Holmeier, CSU-Bundestagsabgeordneter

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